Die Inspektion mittels Drohnen ist deutlich günstiger, als eine herkömmliche Überprüfung. Einerseits liegt das daran, dass der Prozess viel weniger Zeit beansprucht und dadurch weniger Personalkosten anfallen. Andererseits kommt es aber auch zu kürzeren Stillstandzeiten. Während der Inspektion muss das Windrad ausgeschaltet werden, wodurch auch keine Energie produziert werden kann. Dabei sind die Verluste für den Betreiber natürlich höher, wenn die Überprüfung eines Windrads einen ganzen Tag dauert, als wenn sie in einer Stunde durchgeführt werden kann.
Wer nun glaubt mit einer handelsüblichen Spielzeug-Drohne Fotos von Windrädern machen zu können, der irrt. „Bei unseren Drohnen handelt es sich um Industriedrohnen, die eine höhere Nutzlast tragen können. So eine Kamera wiegt ungefähr vier Kilo und die Drohne muss dieses Gewicht rund 30 Minuten lang in der Luft halten. Dafür braucht es Profis“ so Elias.