Beispiel-Rechnung anhand eines Pelletskessels : Heizungsförderung brächte Win-Win-Win-Situation

Pellets, mit einem kleinen roten Haus aus Holz

Eine einmalige Heizungsförderung würde sich für den Staat steuerlich mehr als rechnen. Auch Nutzer (m/w/w) profitieren. Und sowohl Pellets, als auch Kessel, werden großteils in Österreich hergestellt.

- © proPellets Austria

In der Studie „Biomassestrategie 2025 – 2040“ der Österreichischen Energieagentur (Austrian Energy Agency/ AEA), die im Auftrag des Österreichischen Biomasse Verbandes durchgeführt und im Juni 2025 präsentiert wurde (HLK berichtet hier), sind einige unterschiedliche, interessante Details zur Biomassenutzung enthalten. Darunter beispielsweise auch die steuerlichen Effekte bei der Installation und dem Betrieb von Pelletskesseln. Am Beispiel einer Pelletsheizung konnte gezeigt werden, dass sich eine staatliche Förderung über Mehrwertsteuereinnahmen und Lohnkosten innerhalb von wenigen Monaten positiv auf das Budget des Staates auswirken.
Würde die Installation einer Pelletsheizung mit 10.000 Euro einmalig vom Staat gefördert, käme es in weiterer Folge (über eine Betriebsdauer von 20 Jahren gerechnet) zu Staatseinnahmen in Form von Mehrwertsteuer und Lohnnebenkosten von rund 55.000 Euro. Zudem lassen sich dadurch im Vergleich zu einem fossilen Heizsystem rund 300 Tonnen COsparen. Aber auch die Nutzer (m/w/d) einer Pelletsheizung gehen quasi nicht leer aus - im Vergleich zu einem fossilen Heizsystem sparen sie auch bares Geld, weil der Brennstoff günstig ist. Die Nutzung von Bioenergie verlagert die Wertschöpfung grundsätzlich vom Ausland ins Inland, denn nicht nur die Pellets werden in Österreich hergestellt, sondern auch die Produktion der Kessel erfolgt im Fall von Bioenergieanlagen größtenteils inländisch, da es einige heimische Hersteller gibt. Es würde also auch dem heimischen Arbeitsmarkt dienen.

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Volkswirtschaftliche Effekte durch Steuern und Abgaben bei Installation und Betrieb eines Pelletskessels in Österreich
Steuereinnahmen-Beispiel eines typischen Pelletskessels, wenn er in Österreich gefördert bzw. installiert werden würde. - © ÖBMV/ Austrian Energy Agency