Serviceleistungen von Techem helfen nachhaltig : (Energie-)Effizienz in Gebäuden + Immobilien steigern
Karl Moll (li.), Geschäftsführer Techem, und Zoran Jelen (re.), Geschäftsführer Techem Wassertechnik, erläutern, mit welchen Bausteinen die Energiewende in der Immobilienwirtschaft vorangetrieben werden kann.
- © TechemAls ein führender Dienstleister der Immobilienwirtschaft zeigte Techem bei einem Mediengespräch im Juni 2025 in Wien auf, wie u. a. die Energieeffizienz in Gebäuden durch innovative Lösungen in der Mess- und Wassertechnik nachhaltig gesteigert werden kann.
„Digitalisierung sehen wir als wichtigen Baustein zur Energiewende“, so Techem Geschäftsführer Karl Moll. Der Innovationstreiber der Branche, der in Österreich im Auftrag von Hausbesitzern und -verwaltungen in rund 540.000 Wohnungen den Energieverbrauch misst, hat die digitale Umrüstung in Gebäuden nahezu abgeschlossen. Mittlerweile sind 82 % aller von Techem betreuten Wohneinheiten mit fernablesbaren Geräten ausgestattet, wobei die Daten automatisch per Funk übermittelt werden. Auch die Messgeräte als solche tragen zur Energieeffizienz bei. Mittels laufendem Geräte- und Energiemonitoring kann beispielsweise ein unverhältnismäßig hoher Energieverbrauch in Wohnungen geortet und etwaige Mängel rasch beseitigt werden.
Digitales Kundenportal „Made in Austria“
Stolz ist man bei Techem auf die neue Version des digitalen Kundenportals „Made in Austria“, das Energieverbräuche präzise darstellt und Hausverwaltungen bei der Erstellung von Abrechnungen laut Techem eine Zeitersparnis von bis zu 70 % ermöglicht. Auch für Wohnungsnutzer (m/w/d) ist das Portal attraktiv: Es ermöglicht einmal pro Monat den eigenen Energieverbrauch abzulesen und dementsprechend Vergleiche zu den Vormonaten oder der letztjährigen Heizperiode zu ziehen. „Damit geben wir den Verbraucher*innen ein wertvolles Tool in die Hand, denn nur wenn man weiß, was man verbraucht, kann man den Energieverbrauch auch steuern und gegebenenfalls reduzieren“, so Karl Moll.
Techem: Services aus einer Hand
Mit mehr als 70 Jahren Erfahrung in der Messtechnik, 28 Jahren Erfahrung in der Wassertechnik, und den Dienstleistungsangeboten hat sich Techem klar als führender Servicepartner für die Immobilienwirtschaft positioniert. Was Techem von seinen Marktbegleitern unterscheidet, ist der Service aus einer Hand. Techem Geschäftsführer Karl Moll: „Neben der Digitalisierung im Bereich der Messtechnik sehen wir für die Immobilienbranche ein enormes Potenzial in der Wassertechnik, um noch nachhaltiger und energieeffizienter agieren zu können“.
Zoran Jelen, Geschäftsführer des Wassertechnikbereichs, der österreichweit rund 12.000 Immobilien betreut, sieht mehrere Gründe, warum die Services von Techem vermehrt in Anspruch genommen werden: „Durch Klimawandel und Extremwetterereignisse rückt die Trinkwasserhygiene erneut in den Vordergrund. Um Gesundheitsrisiken zu minimieren, sind Hauseigentümer*innen verpflichtet, für eine einwandfreie Trinkwasserqualität zu sorgen. Dementsprechend gewinnen smarte Technologien, die eine Echtzeitüberwachung der Wasserqualität ermöglichen, sowie umweltfreundliche Wasserbehandlungstechnologien immer mehr an Bedeutung“.
Mehr Effizienz bei Trink- und Heizwasser
Enthärtetes Trinkwasser schützt Installationen und Anlagen, verlängert deren Lebensdauer. In herkömmlichen Verfahren wird durch Ionentausch Salz zugesetzt. Eine umweltfreundliche Alternative stellt der chemiefreie Kalkschutz dar, den Techem in Kooperation mit dem Tiroler Technologieunternehmen WATERCryst konsequent vorantreibt. Die erste Wohnanlage wurde kürzlich in Vorarlberg umgestellt. Die BIOCAT Serie von WATERCryst funktioniert gänzlich ohne Zugabe von Salz und lässt dem Wasser seinen natürlichen Geschmack. Noch dazu wird maximal alle fünf Jahre eine Wartung der Anlage benötigt, was wiederum die Kosten senkt. Zoran Jelen: „Unser Ziel ist es, diese ökologische Kalkschutzlösung im Bereich der Wohnungswirtschaft als Standard zu etablieren“.
Auch beim Heizungswasser gibt es einen Hebel für mehr Effizienz. In Österreich gibt es rund 120.000 Wohngebäude mit mehr als vier Wohneinheiten. Schätzungen zufolge haben rund 12 % davon Probleme durch die Verschlammung der Rohre. Diese Ablagerungen wiederum verursachen einen bis zu 20 % höheren Energieverbrauch. Auch für die Hauseigentümer (m/w/d) stellt das einen empfindlichen Kostenfaktor dar, denn die Lebensdauer von Kessel, Wärmetauscher, Pumpen und Heizkreisen wird bei verschlammten Systemen stark verkürzt. Zoran Jelen: „Wenn die Heizwasserrohre ordentlich gepflegt und gewartet werden, werden kostspielige Neuanschaffungen vermieden, darüber hinaus werden pro Jahr rund 59.000 Tonnen CO2 eingespart“.
Um einen weiteren umweltfreundlichen Baustein zu setzen, hat Techem ein Analyse-Kit für Heizungswasser entwickelt, das im Juni 2025 auf den Markt kommen wird. Die Kosten sind mit knapp 160 Euro überschaubar. Die Handhabung ist einfach: im ersten Schritt entnimmt der Installateur eine Wasserprobe und übermittelt diese per Post an das im Vorjahr eröffnete Techem-Labor in Wels. Dort wird das Heizungswasser nach ÖNORM H5195 auf 30 chemisch-physikalische Parameter untersucht und ausgewertet. Innerhalb von fünf Werktagen folgt ein detaillierter Bericht sowie bei Bedarf eine Handlungsempfehlung.
1 x wöchentlich Meldungen aus der HLK-Branche - abonnieren Sie unseren kostenlosen HLK-Newsletter!
Hier geht’s zur Anmeldung!