Das CO2 sollte dann aufbereitet und als Dünger in einem Testgewächshaus der LGV Frischgemüse verwendet werden. „Unser ursprünglicher Plan war es rund fünf Tonnen CO2 am Tag abzuscheiden. Die Gewächshäuser benötigen aber rund 50.000 Tonnen CO2 pro Jahr, was wir mit unserer Anlage vorerst leider nicht erreichen“, so Schöny. Deshalb wird das CO2 nun sehr genau analysiert und quantifiziert, um dann beurteilen zu können wie rein es ist. Daraus können die Wissenschaftler erkennen, was nötig wäre, um das CO2 weiterzuleiten und an einem anderen Ort zu verwenden. Der Prozess des CO2-Abscheidens ist zudem momentan noch sehr teuer. Rund 120 Euro kostet eine Tonne CO2. Schöny rechnet aber mit einer Reduktion des Preises. „Wir wissen, dass wir mit unserer Anlage nicht die Welt retten können, aber wir können einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen beitragen“, erklärt Gerhard Schöny.
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