Hersteller von Hauswärmepumpen haben nun Grund zur Sorge: Die angestrebte Jahresproduktion könnte an einem Mangel an Kältemitteln scheitern. Das gab das Umweltbundesamt vor kurzem bekannt.
Die Nachfrage an Wärmepumpen steigt zwar, doch vor kurzem veranlasste die EU eine schrittweise Verringerung der Verkaufsmengen an halogenierten Kältemitteln bis zum Jahr 2030, was die Branche nun in der Produktion einschränken könnte. Durch die F-Gase-Verordnung sollen Unternehmen auf umweltverträglichere Kältemittel zurückgreifen. Gleichzeitig sollen Kältemittel mit hohem Treibhauspotenzial aus dem Markt gedrängt werden.
Nur fünf Prozent der auf dem Markt verfügbaren Hauswärmepumpen verwenden heute ein halogenfreies Kältemittel. 95 Prozent der Wärmepumpen werden also mit einem umweltschädlichen Kältemittel betrieben und sind somit von der neuen Verordnung betroffen. Durch die F-Gase-Verordnung wird dem Markt nun ein Großteil der teilfluorierten Kältemittel entzogen.
Planer, Anlagenbauer und Installateure müssen deshalb ihre Kunden nun über die aktuelle Situation aufklären, um später keine Schadenersatzforderungen zu riskieren.
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