Durch die zunehmende Windstromproduktion, sank der Anteil des Stroms aus Steinkohle um sieben Prozent. Trotzdem stieg aber gleichzeitig die Stromerzeugung aus Braunkohle EU-weit. Außerdem sind die CO2-Emissionen des europäischen Stromsektors im vergangenen Jahr nicht gesunken und lagen weiterhin bei 1.019 Millionen Tonnen. Das liegt vor allem am Rückgang der Wasserkraft und dem Anstieg des europäischen Stromverbrauchs.
„Die Entwicklung der Erneuerbaren Energien in Europa wurde in den vergangenen Jahren stark von der Erfolgsgeschichte der Windenergie in Großbritannien und Deutschland geprägt. Doch nur, wenn alle Länder in Europa sich gleichermaßen engagieren, ist bis 2030 ein Anteil von 35 Prozent Erneuerbarer Energien am Energieverbrauch möglich“, erklärt Matthias Buck, Leiter Europäische Energiepolitik beim Berliner Think Tank Agora Energiewende.
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