SHK Essen : Terminverschiebung und neue Hallenbelegung

Im September trifft sich das Who's who der Branche in Essen - sind Sie dabei?
- © MESSE ESSEN GmbHUrsprünglich hätte die Fachmesse bereits im März stattfinden sollen, doch aufgrund des dynamischen Pandemiegeschehens entschieden sich die Messe Essen und der Fachverband SHK NRW für den neuen Termin kurz vor Beginn der Heizperiode. Damit entsprechen sie dem Wunsch vieler Aussteller und Besucher, wie die zahlreichen Reaktionen auf die Verschiebung zeigen würden.
„Die Resonanz der Messeteilnehmer unterstreicht, dass es richtig war, die SHK Essen zu verschieben. Die Branche geht geschlossen mit in den September. Der neue Termin bildet für alle Beteiligten eine ausgesprochen tragfähige Lösung“, sagt Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen. „Viele namhafte Heizungshersteller begrüßen die Verschiebung der SHK Essen in den September sehr. Mit diesem Schritt entsteht deutlich mehr Planungssicherheit. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Messe“, so Andreas Lücke vom Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie, der auch dem Beirat der SHK ESSEN vorsteht.
Handwerk reagiert positiv
Auch die Sanitärbranche unterstützt den neuen Termin: „Eine SHK Essen im September 2022 ist konsequent – wir freuen uns auf einen wichtigen Branchentreff im nächsten Sommer!“, erklärt Volker Röttger, Leiter Marketing-Kommunikation bei Geberit. Für das Handwerk, das einen großen Teil der Besucher stellt, sei der neue Termin ebenfalls alles andere als eine Notlösung. Im Gegenteil: „Die bisherigen Rückmeldungen sind durch die Bank weg positiv. Kurz vor Beginn der Heizperiode werden viele Betriebe die Möglichkeit nutzen, sich auf der SHK Essen über neue Produkte zu informieren und diese vor Ort in Augenschein zu nehmen. Das ist eine perfekte Vorbereitung auf das Geschäft im folgenden Herbst und Winter“, erklärt Hans-Peter Sproten, Hauptgeschäftsführer im Fachverband SHK NRW, der ideeller Träger der SHK Essen ist.
Neue Hallenbelegung
Im Zuge der Verschiebung in den September ändert sich zum Teil auch die Hallenbelegung der Fachmesse: Die Aussteller von Sanitärobjekten wechseln aus den Hallen 7 und 8 in die Halle 5. Zudem ersetzt der Eingang Mitte den Eingang Ost. Hintergrund ist die parallel stattfindende Fachmesse Lubricant Expo in Halle 7. Mit insgesamt sechs belegten Hallen und drei Eingängen will die SHK Essen allen Ausstellern und Besuchern auch im September optimale Messebedingungen bieten. Mit dem neuen Termin habe man Planungssicherheit geschaffen und Druck von den Ausstellern genommen: „Daher erreichen uns auch Anmeldungen von Unternehmen, die im März nicht dabei gewesen wären“, sagt Susann Selent, Projektleiterin der SHK Essen.
Das Who’s who der Branche stellt aus
In den Hallen 1 und 3 der SHK Essen präsentieren sich die Anbieter von Heizungstechnik, Lüftungs- und Klimatechnik, regenerativen Energiesystemen sowie Gebäudeleittechnik und -messtechnik. Dazu zählen unter anderem Bosch Thermotechnik, Max Weishaupt, Rehau Industries, Vaillant, Viessmann, Wilo, Wolf und die Zehnder Group. Aussteller von Werkzeugen und Betriebsausstattung erwarten die Besucher in Halle 2, darunter beispielsweise Bott, Mascot und Rems. Der Bereich der Sanitärobjekte in Halle 5 ist unter anderem mit den Marken Dallmer, Duravit, Hansgrohe, HSK-Duschkabinenbau, Schell, Villeroy & Boch und VitrA vertreten. Zu den Ausstellern von Sanitärtechnik in Halle 6 gehören darüber hinaus beispielsweise Geberit, Grünbeck Wasseraufbereitung, Judo, Tece und Viega.
Fachforen zu Trinkwasser und Wasserstoff
Neben den großen Messeständen umfasst die SHK Essen mehrere Fachforen, an denen sich Unternehmen auch ohne großen Aufwand beteiligen können. Dort geht es um die zentralen Herausforderungen der SHK-Branche, die von Digitalisierung und Bildung über die Energiewende bis zur Hygiene in Innenräumen reichen. Sämtliche Kooperationspartner hätten auch frühzeitig signalisiert, dass sie mit in den September gehen: „Wir freuen uns gemeinsam mit unseren Ausstellern sehr, dass wir unsere Fachforen ‚Treffpunkt Trinkwasser‘ und ‚Wasserstoff-Praxis‘ im Rahmen der SHK Essen noch in diesem Jahr präsentieren können. Die Gestaltung der Wärmewende und die hygienischen Anforderungen für Produkte im Kontakt mit Trinkwasser sind aktueller denn je. Die Verschiebung der Messe in den September war daher die absolut richtige Entscheidung“, erklärt Volker Meyer, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Firmen im Gas- und Wasserfach figawa.
Fachwissen praxisnah vermittelt
Zu den Fachforen gehören die Start-up-Area, der Campus SHK Bildung und die Plattform Wasserstoff-Praxis im Dialog (alle in Halle 2) sowie das 6. Deutsche Forum innenraumhygiene mit dem Treffpunkt Trinkwasser (Halle 6). Für die fachliche Expertise sorgen die Bundesvereinigung der Firmen im Gas- und Wasserfach (figawa), der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie, die VdZ – Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie sowie der Fachverband SHK NRW, der auch ideeller Träger der SHK Essen ist. Die Foren bestehen jeweils aus einem Vortragsprogramm und Präsentationsflächen der Aussteller, die das Fachwissen praxisnah vermitteln.
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