Fachkonferenz und Festveranstaltung in Wien : „Wärmenetze – sicher und effizient“

Fernwärme-Rohre in der Baugrube

Nah- und Fernwärmenetze sind ein Schlüssel zur nachhaltigen Energiezukunft Österreichs - am 25. Juni 2025 findet zu diesem Thema im Arcotel Wimberger in Wien eine Fachkonferenz statt.

- © HLK/ E. Herrmann

Unter dem Titel „Wärmenetze – sicher und effizient“ findet am 25. Juni 2025 im Arcotel Wimberger in Wien eine Fachkonferenz mit Experten (m/w/d) aus Technologie, Wissenschaft und Wirtschaft statt. Präsentiert und diskutiert werden u. a. praxisorientierte Transformationspläne für Wärmenetze, erfolgreiche Lösungen zum effizienten Management und zur Schadensvorbeugung von Wärmenetzen sowie die Chancen für Green Jobs und den neuen Lehrberuf Fernwärmetechniker
Neben steigenden Anforderungen an Wartung und Instandhaltung bei Nah- und Fernwärme rücken vermehrt auch Sicherheitsaspekte in den Fokus. Deshalb erwartet die Tagungsteilnehmer (m/w/d) auch ein Vortrag zum Thema Blackout-Prävention in Theorie und Praxis.
Im Anschluss an die Konferenz laden AEE – Institut für Nachhaltige Technologien und klimaaktiv (die Klimaschutzinitiative des Bundes) zu einer Festveranstaltung anlässlich 20 Jahre QM Heizwerke in Österreich ein. Weitere Infos zum Programm und Details zur Konferenz finden sich hier

Wärmenetze: Technologisch und ökologisch nachhaltig

In Österreich wird die benötigte Wärme immer noch zu fast 60 % durch fossile Energie gedeckt. Um die Dekarbonisierung weiter voranzutreiben, bietet sich ein rascherer Umstieg auf erneuerbare Energiequellen, darunter auch Biomasse, und der Ausbau von Nahwärmesystemen an.
Über 2.600 Nah- und Fernwärmenetze mit einer Netzlänge von mehr als 6.000 Kilometern stellen in Österreich bereits heute eine wichtige Infrastruktur für eine regionale Energieversorgung basierend auf erneuerbaren Energieträgern aus der Region dar. Damit wird in großem Maße Geldabfluss verhindert, unsere Energiesouveränität gestärkt und unser Land als Wirtschaftsstandort attraktiviert. Wir arbeiten konsequent an der Substitution von aktuell noch im System befindlichen fossilen Energieträgern, am Ausbau der Nah- und Fernwärme sowie an der verstärkten Umsetzung von Niedertemperatur- und Anergienetzen“, so Christian Fink, Geschäftsführer von AEE – Institut für Nachhaltige Technologien.
Das Qualitätsmanagement von QM Heizwerke im Rahmen von klimaaktiv stellt sicher, dass Heizwerke höchsten Effizienz- und Umweltstandards entsprechen und eine vorausschauende und in die gesamte Wärmeversorgung Österreichs gut integrierte Wärmenetzinfrastruktur ermöglicht wird. Seit der Einführung unseres Qualitätsmanagements konnten beispielsweise die Planungssicherheit deutlich erhöht und die Netzverluste maßgeblich verringert werden“, ergänzt Christian Ramerstorfer, Programmleiter klimaaktiv Heizwerke und Wärmenetze.

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