Normalerweise kommen aus der Werkstatt von Tesla schnittige Autos mit elektronischem Antrieb. Doch seit kurzem produziert der Autohersteller auch Dachziegel mit integrierten Solarzellen.
Von der Ferne unterscheiden sich die Solar-Dachpfannen nicht von gewöhnlichen Ziegeln und je nach Modell sind die Tesla-Ziegel sogar günstiger als herkömmliche Dachziegel ohne Solarmodul. Die Ziegel sind mit gehärtetem Glas beschichtet und - jedenfalls laut Tesla - drei Mal so robust wie normale Ziegel. Dadurch sollen sogar tischtennisballgroße Hagelkörner dem Dach nichts anhaben können, während Sonnenstrahlen problemlos durch das Glas dringen können.
Die Stromproduktion der Solarziegel ist von der Größe und Neigung des Dachs abhängig. Geeignet sind die Ziegel für jegliche Dächer mit einer Neigung zwischen 14 und 90 Grad. Die Ziegel sind besonders wind- und feuerfest und bieten zuverlässigen Schutz vor Unwettern. Sollte es doch zu Schäden kommen, besteht eine lebenslange Garantie auf das Produkt. Außerdem gibt es von Tesla eine Stromgarantie von 30 Jahren. Lässt die Stromproduktion also nach 20 Jahren stark nach, kann dies bei Tesla gemeldet werden.
Mit dem Powerwall-Stromspeicher von Tesla soll der Strom aus den Solarzellen besonders effizient genutzt werden. Bei Stromausfall oder während sehr sonnenschwacher Stunden fungiert die Powerwall als Notstromversorgung. Die ersten Solar-Dachziegeln wurden auf Dächern von Tesla-Mitarbeitern angebracht und auch Musk selbst hat sein Haus mit den Solar-Ziegeln bestückt. Ende 2018 waren jedenfalls alle Dachziegel ausverkauft.