„Die Klimaschutzpolitik wird zwar unterstützt, außer großen Ankündigungen ist bisher aber noch nichts passiert. Die Klimaziele bis 2020 sind absolut realisierbar, dafür muss es aber ein schnelles Handeln geben“, so Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher der Umweltschutzorganisation Global 2000. Ein klarer Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen sowie Förderungen von thermisch energetischen Sanierungen müssen geplant werden, so Wahlmüller.
Gemeinsam mit Global 2000 und Greenpeace forderten kürzlich 312 Unternehmen, darunter auch solche aus der HLK-Branche wie Hargassner, Windhager, Herz oder Vaillant, die neue Bundesregierung dazu auf, Chancen für Österreichs Klimaschutz zu nutzen. So soll eine verbindliche Gesamtstrategie erstellt, die thermische Sanierungsrate für Gebäude signifikant erhöht, Anreizsysteme für die Wirtschaft zur Senkung des Energieverbrauchs geschaffen und ein Steuersystem konstruiert werden, das fossile Energieträger stärker belastet.
„Bisher ist aus den Verhandlungen noch nichts verlautet, was darauf hindeutet, dass diese Regierung sich nicht zu den Klimaschutzzielen Österreichs bekennt“, so Monika Auer, Generalsekretärin von ÖGUT im HLK Interview. Eine rasche Einigung auf eine Klimastrategie wird es aber dennoch nicht geben, befürchtet Auer.
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