Energiepreise

Verbund hebt Energiepreise stark an

Ab April steigen die Energiepreise für Verbundkunden. Die Stromkosten steigen um satte neun Prozent an, die Gaspreise um rund 7,6 Prozent. Woran das liegt.

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Auf Verbund-Kunden kommen Mehrkosten zu.

Ab April müssen die Kunden von Verbund mit erhöhten Energiepreisen rechnen. Aufgrund der steigenden Großhandelspreise von Strom erhöht das Unternehmen die Strom- und Gastarife für Haushalts- und Werbekunden spürbar. Für einen Wiener Haushalt mit einem durchschnittlichen Strombedarf von 3.500 Kilowattstunden Energie im Jahr fallen zusätzlich 4,90 Euro im Monat an. Bei durchschnittlichen Haushaltskunden mit einem Gasverbrauch von 14.000 Kilowattstunden im Jahr sind es 5,90 Euro im Monat.

Großhandelspreise steigen seit Jahren an 

Der Marktpreis für Strom soll sich in den vergangen drei Jahren mehr als verdoppelt haben, so Verbund. Zusätzlich sorgen die steigenden Primärenergiepreise für Kohle, Öl und Gas sowie die Preise für CO2-Zertifikate für Mehrkosten. Außerdem hat die Strompreiszonentrennung zwischen Deutschland und Österreich am 1. Oktober 2018 die Großhandelspreise zusätzlich erhöht. 

Kunden, die die Preiserhöhung nicht akzeptieren wollen, bleibt nichts anderes übrig, als den Anbieter zu wechseln. Bis 28. März können Verbund-Kunden schriftlich widersprechen. Der Energieliefervertrag endet dann mit 30. Juni. Laut Angaben von Verbund sind insgesamt 290.000 Strom- und Gaskunden von der Preisanpassung betroffen. 

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