Güssing Energy Technologies

Ungenutzte erneuerbare Energie Ressourcen

Das Forschungsinstitut Güssing Energy Technologies GmbH (GET), Mitglied der Austrian Cooperative Research (ACR), lud zu einer Konferenz, bei der 87 Vertreter der Wirtschaft, sowie Bürgermeister aus Slowenien und Österreich neue Geschäftsbeziehungen geknüpft haben.

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Diese Eröffnungskonferenz von “Pemures” (Penetrating the Energy Market by up to now Unused Energy Sources) soll dazu führen, dass bisher ungenutzte Ressourcen in unseren Regionen erschlossen werden. “Damit erhöhen wir nachhaltig die Flächeneffizienz und stehen nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion”, so GET Geschäftsführer Dr. Richard Zweiler.

Zusätzlich wurde im Projekt bereits, nach dem Vorbild des EEE (Europäisches Zentrum für erneuerbare Energie GmbH), und des GET, auch in Ljutomer (SLO) ein Büro namens “COVE” gegründet, das als Kompetenzzentrum für erneuerbare Energieträger die Region langfristig auf erneuerbare Energieträger umstellen wird.

v.l.n.r.: Dr. Richard Zweiler (GF GET), DI Bernd Böchzelt (Geothermie-Experte & GF TB Böchzelt), Olga Karba (Bgm. Ljutomer), Vinzenz Knor (Bgm. Güssing), Rok Sunko (GF Pomurske Elektrarne) © GET
v.l.n.r.: Dr. Richard Zweiler (GF GET), DI Bernd Böchzelt (Geothermie-Experte & GF TB Böchzelt), Olga Karba (Bgm. Ljutomer), Vinzenz Knor (Bgm. Güssing), Rok Sunko (GF Pomurske Elektrarne)

Bei der Konferenz wurden von hochkarätigen Vortragenden aus Slowenien und Österreich die Möglichkeiten von Kurzumtriebspflanzen, die Nutzbarmachung biogener Abfälle, die Chancen für Gemeinden und die Erschließung geothermischer Energie vorgestellt. Bürgermeister von Güssing Vinzenz Knor und Bürgermeisterin von Ljutomer (Slowenien) Olga Karba sprachen über Chancen und Barrieren der erneuerbaren Energie.

Das Forschungsinstitut Güssing Energy Technologies GmbH (GET) lud zu einer Konferenz, bei der Vertreter der Wirtschaft aus Slowenien und Österreich neue Geschäftsbeziehungen knüpfen konnten © GET
Das Forschungsinstitut Güssing Energy Technologies GmbH (GET) lud zu einer Konferenz, bei der Vertreter der Wirtschaft aus Slowenien und Österreich neue Geschäftsbeziehungen knüpfen konnten

Das Interesse vieler slowenischer Gemeinden ist nicht nur deshalb so groß, weil auf dieser Seite der Grenze bereits viel Erfahrung vorhanden ist und bereits zahlreiche Referenzprojekte verwirklicht wurden, sondern auch deshalb, weil die erfolgreichen Demonstrationsprojekte sehr passend für diese dezentralen, ländlichen Strukturen Sloweniens sind. So erfolgt die Versorgung der 4.000 Einwohnergemeinde Ljutomer (SLO) etwa derzeit noch immer durch fossile Energieträger, es existiert aber bereits mehr Industrie und die Rahmenbedingungen sind heute schon wesentlich besser, als es in Güssing vor 25 Jahren der Fall war.

„Bis Ende 2014 werden weitere Möglichkeiten vorgestellt, wie zum Beispiel der „Landwirt als Energielieferant“ und auch ein grenzübergreifendes Weißbuch für erneuerbare Energie, das neue Ideen für die Zukunft liefern wird“, so Pemures Projektleiter DI(FH) DI Christian Doczekal.