Coronakrise

Härtefallfonds: Bundesregierung bietet kleinen Betrieben Erste-Hilfe-Maßnahme

Mit dem Härtefallfonds will die Bundesregierung Selbstständige in akuter finanzieller Notlage in der Coronakrise unterstützen. Bis zu 6.000 Euro können dabei ausgezahlt werden.

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Die Wirtschaftskammer bezeichnet den Härtefallfonds der Bundesregierung als "Sicherheitsnetz für Selbstständige".

Der Fonds soll all jene unterstützen, die wegen der Coronakrise jetzt keine Umsätze haben. Bis zu 6.000 Euro sollen maximal ausgezahlt werden, wie Vizekanzler Werner Kogler bei einer Pressekonferenz mit Bundeskanzler Sebastian Kurz verkündete. Einen Antrag stellen können Ein-Personen-Unternehmer, Kleinstunternehmen, die weniger als zehn Vollzeit-Äquivalente beschäftigen, neue Selbstständige, freie Dienstnehmer und Freie Berufe. „Das ist in dieser beispiellosen Situation eine immens wichtige Maßnahme für die Anspruchsberechtigten, weil dieser Zuschuss nicht zurückgezahlt werden muss und direkt und unbürokratisch ausgezahlt wird. Es stehen Existenzen am Spiel. Deshalb setzen wir alles daran, dass Selbständige aus den unterschiedlichsten Bereichen die Chancen haben, diese Krise zu überstehen“, sagt WKÖ-Präsident Harald Mahrer. 

Die Wirtschaftskammer könne durch ihre dezentrale Organisation in ganz Österreich den direkten Kontakt zu den Antragsstellern gewährleisten. Die Abwicklung erfolgt konkret über wko.at/haertefall-fonds und wird ab Freitag, 27. März, um 17 Uhr freigeschalten. Für die Antragstellung benötigen Sie einen WKO-Benutzeraccount, Ihre Steuernummer, KUR oder GLN sowie einen gültigen Ausweis. Durch Ausfüllen des Online-Formulars wird das Prozedere der Antragsstellung in Gang gesetzt. Nach erfolgter positiver Rückmeldung zur Antragsstellung erfolgt die Auszahlung innerhalb von 24 Stunden.

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