Vorteile für PV-Besitzer

Eigenstromsteuer soll aufgehoben werden

Die Regierung plant die Abschaffung der Eigenstromsteuer und will damit den Ausbau der Photovoltaik-Anlagen unterstützen. Für die Industrie wäre das ein guter Grund, eigenen Solarstrom zu erzeugen.

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Bisher können 25.000 Kilowattstunden Eigenstrom steuerfrei produziert werden. Jede Kilowattstunde Energie die darüber hinaus geht, wird mit 1,5 Cent besteuert. 

Bisher müssen Betreiber einer Photovoltaikanlage, insofern diese mehr als 25.000 Kilowattstunden Eigenstrom erzeugt, 1,5 Cent pro Kilowattstunde an Steuer zahlen. Es scheint absurd, für den eigens produzierten Strom auch noch bezahlen zu müssen. Laut der Klima- und Energiestrategie der neuen Regierung soll sich das aber bald ändern.

Wirtschaft und Private sollen auf ihren Dächern vermehrt Photovoltaik-Module zur Energiegewinnung einsetzen. Der Wegfall der Eigenstromsteuer soll insbesondere die Industrie dazu ermutigen. Im Rahmen der Steuerstrukturreform soll die Abschaffung der Eigenstromsteuer behandelt werden. Außerdem sollen Investitionshindernisse im Wohn- und Anlagenrecht beseitigt werden. Davon betroffen sind vor allem Zustimmungserfordernisse bei Gemeinschaftsanlagen sowie Genehmigungsfreistellungen von Photovoltaik-Anlagen auf Gewerbedächern.

Photovoltaik-Experte zu Gast bei HLK

Sie wollen noch mehr über Photovoltaik erfahren? Dann schalten Sie am Freitag dem 6. April um 16 Uhr ein, wenn HLK den ersten Energy Innovation Talk via Facebook Live präsentiert. Christoph Grimmer, der Geschäftsführer von E2T, ist dann zu Gast bei HLK und erzählt von seiner Entwicklung: dem Solmate. Dabei handelt es sich um eine Photovoltaik-Anlage für den Balkon, die 25 Prozent des Energiebedarfs einer Wohnung decken soll. Über die Kommentarfunktion unter dem Facebook Live-Video können Sie Christoph Grimmer Ihre Fragen rund um den Solmate stellen. Das Event startet am Freitag um 16 Uhr auf der HLK Facebook-Seite.

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