Weltklimakonferenz

Das sind die zehn größten Mythen zur Energiewende

Donald Trump sorgt für eine Renaissance der Kohle? Erneuerbare Energien sind nur ein kleiner Ausschnitt im Energiemix? Die völlige Dekarbonisierung kann es sowieso nicht geben? Ökostrom ist nicht marktfähig? Lesen Sie hier die zehn größten Lügen zur Energiewende.

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5. Elektromobilität bringt gar nichts für den Klimaschutz.

Elektroauto, Auto, Emobilität © http://www.faktencheck-energiewende.at

Der Erfolg der Elektro-Autos.

Falsch. Durch E-Fahrzeuge können die Emissionen deutlich verringert werden. 28 Prozent der österreichischen Treibhausgasemissionen entsteht durch Verbrennungsmotoren. Durch die Elektromobilität können die Emissionen deutlich verringert werden. Durch neue Modelle, längere Reichweite und sinkende Anschaffungskosten sollen Elektroautos attraktiver und erschwinglicher werden.

6. Die Wärmeversorgung ist genügend ausgebaut.

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Erneuerbare bringen viele Vorteile.

Falsch. Bei rund 40 Prozent der österreichischen Haushalte werden immer noch fossile Brennstoffe für Raumwärme und Warmwasser genutzt. Derzeit sind noch mehr als 600.000 Ölkessel in Betrieb, von denen mehr als die Hälfte bald ausgetauscht werden muss. Steigen diese Haushalte auf erneuerbare Energien um, tragen sie bedeutend zu den Pariser Klimazielen bei.

7. Ökostrom ist nicht marktfähig.

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Aktueller Energiemarkt.

Falsch. Die meisten Ökostrom-Technologien sind schon heute marktfähig. Vor allem die Erzeugungskosten von Wind- und Solarstrom sind bereits geringer als die Vollkosten neuer Kohle- und Gaskraftwerke. Als Problem zeigt sich aber das derzeitige Marktsystem, das keine sichere Finanzierung für erneuerbare Energie zulässt.