Weltklimakonferenz

Das sind die zehn größten Mythen zur Energiewende

Donald Trump sorgt für eine Renaissance der Kohle? Erneuerbare Energien sind nur ein kleiner Ausschnitt im Energiemix? Die völlige Dekarbonisierung kann es sowieso nicht geben? Ökostrom ist nicht marktfähig? Lesen Sie hier die zehn größten Lügen zur Energiewende.

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Was steckt hinter den Aussagen von Donald Trump?

Ein Jahr ist es her, dass Donald Trump zum Präsidenten der USA gewählt wurde. Während er nach wie vor den Klimawandel leugnet, diskutieren Experten bei der COP23 in Bonn über die Klimaziele aus dem Pariser Abkommen von 2015. „Donald Trump hat die Energiewende nicht zum Stocken gebracht, im Gegenteil: die Weltengemeinschaft ist näher zusammengerückt und bekennt sich umso entschlossener zu den Pariser Zielen“, äußert sich Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, dazu. Der Fonds hat nun die zehn hartnäckigsten Lügen und Mythen zur Energiewende aufbereitet. Wir fassen sie zusammen.

1. Trump fördert das Comeback der Kohle.

Kohle, Kohleindustrie, Trump © http://www.faktencheck-energiewende.at

Das Kohle Comeback wird Donald Trump wohl eher nicht gelingen.

Falsch. Auch wenn sich Donald Trump nicht zum Klimawandel bekennt, gibt es doch mehrheitlich positive Initiativen aus US-Bundesstaaten, die sich von der Liebe Donald Trumps zu Kohle nicht beeindrucken lassen. Der Kohleanteil an der US-Stromproduktion ist in den letzten Jahren sogar von 50 Prozent auf 30 Prozent gesunken. Nicht nur aus Rücksicht auf den Klimawandel, sondern auch aus ökonomischen Gründen wird dem US-Präsidenten das Comeback der Kohle nicht gelingen.

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