Nobelpreis

Das haben die Wirtschaftsnobelpreis-Gewinner mit dem Klimawandel zu tun

Die US-Forscher William Nordhaus und Paul Romer wurden nun mit dem Nobelpreis für Wirtschaft ausgezeichnet. Dank welchem Modell die beiden Forscher die Auszeichnung erhielten.

Der Wirtschaftsnobelpreis geht an zwei Forscher aus der USA.

Der diesjährige Wirtschaftsnobelpreis ging an die amerikanischen Forscher William Nordhaus und Paul Romer. Beide Forscher haben Modelle entwickelt, die zeigen wie der Klimawandel mit ökonomischen Entscheidungen zusammenhängt.

CO2-Preise sind unumgänglich

Nordhaus beschäftigt sich dabei hauptsächlich mit der Frage, wie wirtschaftliches Wachstum mit einem möglichst schonenden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen verbunden werden kann. Er beschäftigt sich dabei schon seit 1970 mit den wirtschaftlichen Folgen, die die globale Erwärmung mit sich bringt. In seiner letzten Veröffentlichung gab er bekannt, dass das Zwei-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens nicht mehr erreichbar sei. Außerdem appelliert er an die einzelnen Länder CO2-Preise einzuführen, um die umweltschädlichen Ausstöße verringern zu können.

Der 77-jährige Nordhaus lehrt an der Yale University, der 62-jährige Romer arbeitet an der Stern School of Business der New York University. Verliehen wird der Wirtschaftsnobelpreis von der Königlich-Schwedische Wissenschaftsakademie in Stockholm.