Ziehl-Abegg baut Produktion aus

16 Mio. Euro für das Wachstum nach Corona

„Die Weltmärkte werden auch in Zukunft qualitativ hochwertige Elektromotoren und Ventilatoren benötigen“, sagt Ziehl-Abegg Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl. Daher investiert das Unternehmen am Standort Kupferzell jetzt 16 Mio. Euro in die Erweiterung der Produktionsgebäude.

Elektromotoren Ventilatoren Ziehl-Abegg Neubau Produktionsausbau

Kürzlich erfolgte der Spatenstich für die Erweiterung der Produktionsgebäude am Ziehl-Abegg-Standort Kupferzell/D, wo verstärkt Elektromotoren und Ventilatoren hergestellt werden sollen.

„Das Neubauprojekt ist ein klares Bekenntnis zum Produktions- und Innovationsstandort Baden-Württemberg. Unser Land braucht Unternehmen wie die Ziehl-Abegg SE, die gerade in schwierigen Zeiten eine Führungsrolle in unserer Wirtschaft einnehmen“ sagte die Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, bei der kürzlich erfolgten Spatenstich-Feier.
 

Neubau für Elektromotoren + Ventilatoren
16 Mio.Euro investiert das Unternehmen in das neue Gebäude, in dem rund 8.400 m² weitere Produktionsfläche für den Bau der modernsten Generation energieeffizienter Elektromotoren geschaffen wird. „Der langlebige und effiziente Elektromotor ist seit mehr als 100 Jahren unsere Kernkompetenz“, unterstreicht Fenkl. Gleichzeitig ist Ziehl-Abegg Technologieführer beim bionischen Design von Ventilatoren. Da viele aerodynamisch ideale Geometrien in Stahl oder Aluminium allerdings nicht umsetzbar sind, wird der Kunststoffbereich ausgebaut. „Wir benötigen unbedingt mehr Raum für weitere Kunststoffspritzmaschinen“, so Fenkl. Insgesamt baut Ziehl-Abegg weltweit Fertigungen aus oder optimiert bestehende Anlagen: sowohl in Schöntal-Bieringen, wo der Aluminiumguss angesiedelt ist, als auch an den Standorten in Amerika und Asien. „Gerade Corona hat gezeigt, dass wir und unsere Kunden lange Lieferwege genau betrachten müssen“, sagt der Vorstands-Chef.
„Die Ziehl-Abegg SE steht für das, was unsere Wirtschaft in Baden-Württemberg besonders auszeichnet: Regional verwurzelt, aber global aktiv. Mit dieser Investition baut das Unternehmen die Resilienz seiner Lieferketten und die hohe Wertschöpfungstiefe hier am Standort weiter aus“, sagt Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut.
 

Antizyklische Investition
„In der weltweiten Wirtschaftskrise 2008 sind wir 17 Prozent im Umsatz gesunken und haben im Folgejahr um mehr als 20 Prozent zugelegt – das ging nur, weil wir sehr gute Produkte und motivierte wie qualifizierte Mitarbeiter haben“, so Firmenchef Fenkl. Vor diesem Hintergrund investiere Ziehl-Abegg jetzt bewusst antizyklisch. „Wenn Corona und die daraus resultierende Wirtschaftskrise vorbei ist, können wir wieder voll durchstarten!“ Der Neubau bietet die Möglichkeit, die derzeitige Beschäftigtenzahl bei Ziehl-Abegg im Gewerbepark Hohenlohe von gut 800 auf über 1.000 zu erhöhen.

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