Wärmepumpen sind im Sommer clever nutzbar : Vom Heiz- in den Kühlbetrieb und umgekehrt

Inneneinheit der Monoblock-Wärmepumpe BLW Mono-P.1, Trinkwasser-Wärmepumpe BTW S200 (B) und Außeneinheit der BLW Mono-P1 von BRÖTJE

Das Haus bleibt kalt, dank Wärmepumpe im Kühlbetrieb. Links die Inneneinheit der Monoblock-Wärmepumpe BLW Mono-P.1 von BRÖTJE (auf einem optional verfügbaren Aufstellsockel für niedrige Deckenhöhen). Daneben die Trinkwasser-Wärmepumpe BTW S200 (B), im Garten die BLW-Außeneinheit. 

- © August Brötje GmbH, Rastede

Selbst bei +35° C Außentemperatur kann eine Wärmepumpe das Zuhause um etwa 3 bis 4° C herunterkühlen, wenn die Abgabesysteme im Gebäudeinneren das zulassen. Mit Flächen- oder Fußbodenheizungen ist das genauso möglich, wie mit Gebläsekonvektoren. Technisch basiert die Kühlung per Wärmepumpe auf einer Umkehrung des Kältekreislaufs. Die Anlage leitet das Wasser im Heizkreislauf mit einer Vorlauftemperatur von etwa 18° C in die Fußbodenheizung, in der Regel über den Pufferspeicher. Aber: Sobald Warmwasser gebraucht wird, unterbrechen die meisten Anlagen die Kühlung der Fußböden. Wasser wird aufgeheizt, zum Beispiel für einen Duschvorgang. Danach schaltet die Anlage wieder auf Kühlbetrieb um und senkt die Wassertemperatur.

Viel Kühlleistung bei geringem Verbrauch

Die Luft-/ Wasser-Wärmepumpe BLW Mono-P.1 von BRÖTJE beinhaltet ab Werk einen Trennpufferspeicher mit Heizkreispumpe. Dieser hält fast 40 l Heizungswasser bereit, um den Bedarf der Wärmepumpe abzupuffern. Beim Kühlen wandert das abgekühlte Heizungswasser über diese vergrößerte hydraulische Weiche in die Fußbodenheizung. Anders als üblich erfolgt die Trinkwassererwärmung nicht auf demselben Weg; sonst müsste diese Wassermenge jedes Mal aufgeheizt und anschließend wieder gekühlt werden. Stattdessen wird das warme Wasser für die Trinkwarmwassererwärmung abgezweigt, bevor es den Puffer erreicht. So profitieren Bewohner (m/w/d) von einer besonders effizienten Raumkühlung und zugleich hohem Warmwasserkomfort. Bei einer Außentemperatur von 35° C und einer Vorlauftemperatur von 18° C erreicht die BLW Mono-P.1 eine exzellente EER (Energy Efficiency Ratio) von 4,57. Sie erzeugt also 4,57 kW Kälteleistung aus nur 1 kW Strom.
Im Vergleich zu herkömmlichen Klimaanlagen (Luft-/Luft-Wärmepumpen) verursachen Luft-/Wasser-Wärmepumpen bzw. die Flächenabgabesysteme weder Zugluft noch trockenes Raumklima. Fußbodenheizungen oder andere Flächenabgabesysteme sind auch nahezu unsichtbar und wenn bereits vorhanden, wird die Installation der Wärmepumpe natürlich auch vereinfacht. Bei BRÖTJE Wärmepumpen mit IWR-Regelung wird der Kühlbetrieb automatisch aktiviert, abhängig von der Außentemperatur. Eine manuelle Aktivierung ist ebenfalls möglich.

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Luft-/Wasser-Wärmepumpe BLW Mono-P.1 mit Inneneinheit von BRÖTJE
Die Luft-/Wasser-Wärmepumpe BLW Mono-P.1 von BRÖTJE kühlt die Wohnung im Sommer besonders effizient – auch dank Trennpufferspeicher in der Inneneinheit. - © August Brötje GmbH, Rastede