proPellets Austria reagiert auf Kritik : Verkürzte Preisvergleiche bei Pellets führen in die Irre

Pellets zum Heizen und ein Taschenrechner

Die aktuelle Preisentwicklung bei Pellets in Österreich ist vor allem auf höhere Rohstoff-, Produktions- und Personalkosten zurückzuführen. 

- © proPellets Austria

Als „Verunsicherung von Konsument:innen und Gefährdung von Arbeitsplätzen“ kritisiert der Branchenverband proPellets Austria die Aussagen der Arbeiterkammer (AK) zu den Pelletspreisen. „Richtig ist, dass Pellets, trotz Preissteigerungen, der mit Abstand günstigste Komfortbrennstoff sind“, sagt die proPellets Austria Geschäftsführerin Doris Stiksl, „eine Tatsache ist auch, dass es in Österreich noch mehr als 1,2 Millionen fossile Heizungen gibt, die ÖsterreicherInnen massiv finanziell belasten, die uns abhängig von Energieimporten machen und die dringend getauscht werden müssen. Es wäre wichtig, wenn die AK für den Heizungstausch und Ausstieg aus Öl Überzeugungsarbeit leisten würde, statt zu verunsichern.“
Die aktuelle Preisentwicklung bei Pellets (um rund +30 % laut Energiepreisindex Jahresvergleich Mai 2026/ Mai 2025 der Österreichischen Energieagentur) ist vor allem auf höhere Rohstoff-, Produktions- und Personalkosten zurückzuführen, argumentiert proPellets Austria. 
Es ist nicht das erste Mal, dass die Pelletspreise markant stiegen. So zog der Preis für Pellets vor rund vier Jahren/ 2022 stark an (wie auch andere Energieträger). 
Der langfristige Vergleich zeige jedoch ein anderes Bild: Inflationsbereinigt ist der Pelletspreis in den vergangenen zehn Jahren weitgehend stabil geblieben, argumentiert proPellets Austria. 
Pellets sind der günstigste Komfortbrennstoff. Haushalte sparen beim Umstieg von Öl- oder Gas-Heizungen jährlich zwischen 1.800 bis zu 2.500 Euro Brennstoffkosten. 
Pellets ersetzen fossile Energieimporte durch heimische Energie. Das stärkt die Versorgungssicherheit, hält Wertschöpfung in Österreich (weil auch einige heimische Unternehmen Pelletsheizungen herstellen) und sichert entlang der Biomasse-Wertschöpfungskette rund 65.000 Arbeitsplätze. 
Eine Pelletsheizung verursacht rund 98 % weniger CO₂ als das Heizen mit fossilem Heizöl.

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