Neue Kesseltausch-Förderung in Österreich ab 2026 : ÖkoFEN-Rechner zeigt, wie viel Geld beim Heizungstausch drin ist
ÖkoFEN-Geschäftsführer Stefan Ortner rät Endkunden zur Vorab-Berechnung der Förderungen via www.foerderrechner.at und zum baldigen Energie-Beratungsgespräch (das Voraussetzung für Inanspruchnahme der Förderung sein wird).
- © ÖkoFENBundesminister Mag. Norbert Totschnig (BMLUK) hat bei der Pressekonferenz am 03. Oktober 2025 die neuen Bundes-Fördertöpfe für die Umrüstung u.a. auf Holzheizungen und Wärmepumpen für das kommende Jahr präsentiert (HLK berichtet hier über die neue Bundes-Förderung). Die neue Förderung der Republik Österreich zum Kesseltausch kann mit den Förderungen des jeweiligen Bundeslandes kombiniert werden (diese Förderungen variieren aber).
Umweltbewusste Österreicher (m/w/d) können laut ÖkoFEN je nach Bundesland und Technologie mit 7.500 bis 19.000 Euro Förderung rechnen. Denn ÖkoFEN hat unmittelbar nach Bekanntgabe der neuen Bundes-Förderung seinen kostenlosen Online-Rechner www.foerderrechner.at live geschaltet, mit dem der eigene Förderbetrag schnell und einfach berechnet werden kann.
Die Neuerungen und was das für die Endkonsumenten bedeutet
„Nach langem Warten gibt es nun endlich Klarheit bei den Förderungen für den Heizungstausch. Jetzt geht es darum, die Chance aktiv zu nutzen und sich die Unterstützung zu sichern“, so Stefan Ortner, Geschäftsführer des heimischen Heizungsherstellers ÖkoFEN.
Auch die neue Kesseltausch-Förderung sieht ein „first-come-first-serve“-Prinzip vor. Denn gefördert wird ab 2026 (bis 2030) im Ausmaß von 360 Mio. Euro pro Jahr. Die Registrierung zur Förderung wird ab Mitte November 2025 möglich sein. „Die rechtzeitige Planung und eine exakte Vorab-Berechnung der Förderungen ist daher ein wichtiger erster Schritt“, so Stefan Ortner über die neuen Fördermöglichkeiten – und mit Blick auf den kostenlosen Förderrechner von ÖkoFEN, mit dem der eigene Förderbetrag ermittelt werden kann.
Wer zuerst kommt…
Weil die Fördermittel jährlich begrenzt sind, ist rasches und gezieltes Handeln beim Heizungsumstieg wichtig. „Wer beispielsweise gleich noch im Herbst eine kostenlose Energieberatung in Anspruch nimmt, kann jetzt den Förderstart optimal nutzen und profitiert damit sicher vom aktuellen Topf“, weiß Stefan Ortner aus Erfahrung.
Wer sich also für einen Umstieg interessiert, sollte so schnell wie möglich ein unverbindliches und kostenloses Energie-Beratungsgespräch planen, da ein Nachweis darüber neuerdings bereits bei der Einreichung des Förderantrags notwendig sein wird.
Eine wesentliche Neuerung beim Umstieg auf Wärmepumpen ist, dass künftig nur Geräte gefördert werden, die mit einem Kältemittel arbeiten, das einen GWP-Wert (GWP = Global Warming Potential) unter 150 aufweist. Das ist auf die EU-Verordnung über fluorierte Treibhausgase (die sogenannte F-Gase-Verordnung) zurückzuführen, die vorsieht, dass synthetische Kältemittel schrittweise verboten werden.
Die neuen Bundes-Fördermittel sind jedenfalls eine Chance für alle die noch mit Öl oder Gas heizen, auf eine neue Heizung umzurüsten. Wer jetzt Angebote einholt, Fördervoraussetzungen prüft und die Umsetzung plant, kann bereits in wenigen Wochen startklar sein und profitiert, sobald die Antragstellung möglich ist. So wird der Heizungstausch nicht nur klimafreundlich, sondern auch optimal gefördert. Und die heimische Wirtschaft wird auch angekurbelt.
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