Anhand einer Analyse der 2017 genehmigten Wohngebäude konnte das Statistische Bundesamt nun die beliebtesten Heizsysteme der Deutschen ausfindig machen. Dabei zeigt sich ein leichter Rückgang bei Gas als Energieträger. Erstmals sind Wärmepumpen mit einem Anteil von 43 Prozent das beliebteste Heizsystem.
Wärmepumpen liegen damit erstmals knapp vor den Gasheizungen, die 42 Prozent der Bauherren in ihrem neuen Wohngebäude einsetzen. „Der positive Effekt der neuen Energieeinsparverordnung trägt sicher zu dieser Entwicklung bei“, erläutert Martin Sabel, Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe, und ergänzt: „Die Wärmepumpe wird von Bauherren, Planern und Fachhandwerkern mehr und mehr als das Standardheizsystem für den Neubau anerkannt. Die großen Fortschritte bei Geräteeffizienz, Nutzerfreundlichkeit und Design führen zu wachsender Nachfrage. Wir erwarten, dass der Anteil weiter deutlich steigen wird.“2015 lag der Wärmepumpenanteil mit 31 Prozent noch deutlich hinter Gas, das damals satte 53 Prozent erreichte.