Schatten über der Branche

Phoenix Solar fällt tief

Der bayerische Photovoltaik-Hersteller Phoenix Solar muss noch diese Woche Insolvenz anmelden. Wie es zu der Zahlungsunfähigkeit gekommen ist.

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Der Solarpark Senftenberg war eines der großen Projekte von Phoenix Solar.

Seit 1999 besteht das Unternehmen Phoenix Solar bereits. Gegründet in Deutschland breitete sich das Unternehmen international aus. Ein geplatztes Großprojekt in der amerikanischen Tochtergesellschaft trieb das Unternehmen nun in die Insolvenz.

Rund acht Millionen US-Dollar fordern die beteiligten Banken nun von der Tochtergesellschaft, und damit auch von der Muttergesellschaft Phoenix Solar, zurück. Die finanziellen Mittel dafür kann der Konzern jedoch nicht auftreiben, weshalb sich der Vorstand gezwungen sieht Insolvenz anzumelden. Jegliche Versuche eine Lösung für die Muttergesellschaft zu finden, blieben erfolglos.

Nach einem Umsatz von knapp 140 Millionen Euro im Jahr 2016 erwartete Phoenix Solar im Jahr 2017 nur noch einen Umsatz von 90 bis 110 Millionen. Erst im Mai erhielt die Phoenix-Gruppe einen Auftrag für ein Kraftwerk in Australien mit 39,5 Megawatt Spitzenleistung. Für rund 121 Mitarbeiter führt die Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens zum Verlust ihrer Jobs. Noch diese Woche muss das Unternehmen Insolvenz anmelden.

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