Saubere Sache

AUA: Neustart mit HEPA-Filter

Nach 90 Tagen Stillstand hat die Austrian Airlines ihren Flugbetrieb nun wieder aufgenommen - mit Spezialfiltern, die für eine Corona-freie Innenluft sorgen sollen.

Mit Schutzmasken und neuen Filtern für die Lüftungstechnik will die AUA für Flüge während der Corona-Krise gewappnet sein. 

Um 6.30 Uhr startete diesen Mittwoch nach 90-tägiger Pause die erste Maschine der Austrian Airlines Richtung München. Mit der Wiederaufnahme der Flüge hat die rot-weiß-rote Airline auch Maßnahmen zum Gesundheitsschutz für Passagiere und Mitarbeiter vorgestellt. Die Devise lautet dabei: Physical Distancing wo immer möglich und Schutzmasken tragen. Aber nicht nur das zwischenmenschliche Sicherheitskonzept wurde erweitert, auch technische Corona-Maßnahmen kommen zum Einsatz. 

HEPA-Filter sollen Corona-Ausbreitung eindämmen

An Bord aller Austrian Airlines Flugzeuge kommen High Efficiency Partikel Absorber, sogenannte HEPA-Filter, zum Einsatz, die 99,9 Prozent aller Viren, Bakterien und Partikel aus der Luft entfernen. Ein Luftaustausch im Flugzeug findet alle drei Minuten statt, dabei besteht die Luft zu 60 Prozent aus Frischluft und zu 40 Prozent aus Rezirkulationsluft, die durch die HEPA-Filter gereinigt wird. Nachdem im Flugzeug die Luftströmung nur vertikal stattfindet, gibt es keine Verteilung der Luft zwischen den Sitzreihen. 

„Bei Austrian Airlines hat Sicherheit jederzeit oberste Priorität, dazu gehört selbstverständlich auch der Gesundheitsschutz. Gemeinsam mit dem Flughafen Wien und medizinischen Experten haben wir deshalb ein Schutzkonzept zusammengestellt, das die gesamte Reisekette abdeckt. Ich bin überzeugt davon, dass uns damit die optimale Balance zwischen Sicherheit und Service gelingt“, erklärt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech. 

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