Viega Hygiene-Assistent

Ampel zeigt auf einen Blick Trinkwassergüte an

Die Temperaturhaltung und Stagnation in Trinkwasser-Installationen ist jetzt einfach überwachbar: Eine selbsterklärende „Ampel“ zeigt beim „Hygiene-Assistent mit Viega Hygiene+ Überwachungsfunktion“ Gefährdungen an, so dass umgehend reagiert werden kann.

Der neue „Hygiene-Assistent“ von Viega

zeigt nach dem Ampelprinzip Gefährdungen

für die Trinkwassergüte an.

Bild: Viega

Für Viega ist der Erhalt der Trinkwassergüte ein zentrales Thema. Mit dem neuen „Hygiene-Assistent mit Viega Hygiene+ Überwachungsfunktion“ gibt es jetzt ein einfaches Instrument, um den regelmäßigen Wasseraustausch und die -temperatur in einzelnen Leitungsabschnitten im Blick zu behalten: Eine „Ampel“ weist auf etwaige Gefährdungen (unhygienische Zustände, Stagnation/ Legionellenbildungspotenzial) hin.

Nicht nur der bestimmungsgemäße Betrieb lässt sich mit dem neuen „Hygiene-Assistent“ ideal überwachen, auch problematische Leitungsabschnitte lassen sich schnell identifizieren und Probenahmen optimieren.

Entscheidend für die Trinkwasserhygiene sind vor allem die Einhaltung der Temperaturgrenzen für Warm- und Kaltwasser sowie die Vermeidung von Stagnation. Ob sich diese Kriterien im „grünen Bereich“ befinden, kann mit dem „Hygiene-Assistenten mit Viega Hygiene+ Überwachungsfunktion“ auf einen Blick kontrolliert werden: Auf dem Display der Wandelektronik zeigen Leuchtsymbole über die Signalfarben Grün, Orange und Rot den Status von Wassertemperatur und -austausch an.

Die klaren Symbole verdeutlichen auf einen Blick,

ob Temperatur und der regelmäßige Wasseraustausch

im „grünen Bereich“ liegen. Das Display ist

in Schwarz oder Weiß erhältlich.

Bild: Viega

Optimale Überwachung

Die Daten für die Statusanzeige liefern Multifunktionssensoren in der Warm- und Kaltwasserleitung. Diese Sensoren lassen sich auch in bestehende Leitungsnetze mit wenigen Handgriffen zum Beispiel auf den Eckventilen eines Waschbeckens oder in hygienekritischen Strangabschnitten montieren.

Der Hygiene-Assistent ist damit ein ideales Überwachungsinstrument für Gebäude, in denen der bestimmungsgemäße Betrieb durch Nutzungsunterbrechungen gefährdet ist, beispielsweise in Schulen, Hotels oder Krankenhäusern. Auch die Nutzung und Temperatur in Rohrleitungsabschnitten mit selten genutzten Entnahmestellen lassen sich damit optimal kontrollieren.

Grenzwerte nach Norm

Maßgeblich für die Statusanzeige der „Hygiene-Ampel“ sind die Grenzwerte nach DIN bzw. ÖNORM EN 806 und VDI 6023. Für Kaltwasser gilt dort die Temperaturobergrenze von 20° C, für Warmwasser eine Mindesttemperatur von 55° C. Leuchten die Symbole grün, ist alles in Ordnung. Ein oranges Symbol bedeutet, dass sich die Temperatur nicht im optimalen Bereich befindet bzw. die Nutzung mehr als 72 Stunden zurückliegt. Eine rote Anzeige hingegen signalisiert sofortigen Handlungsbedarf. Die Temperatur ist im kritischen Bereich oder die Nutzung liegt sieben Tage zurück. Durch ein manuelles Auslösen des Wasseraustausches kann wirkungsvoll eine Beeinträchtigung der Trinkwasserhygiene verhindert werden.

Weitere Features des „Hygiene-Assistenten“ sind der Anschluss an die Gebäudeautomation über potenzialfreie Kontakte sowie das Umschalten auf eine Sammelanzeige, die den bestimmungsgemäßen Betrieb visualisiert. Der Status aller Werte kann bei Bedarf per Magnetschlüssel ausgelesen werden. Diese Anzeige kann auch für die reine Temperaturüberwachung einer Zirkulationsleitung gewählt werden.

Bereits werkseitig voreingestellt kann der Hygiene-Assistent sofort nach der Montage in Betrieb genommen werden. Die Stromversorgung erfolgt wahlweise über ein Netzteil oder per Batterie. Das Display ist in schwarz und weiß erhältlich.

Die Installation des neuen „Hygiene-Assistenten“ von Viega

ist auch in der Nachrüstung beispielsweise mit

Multifunktionssensoren oberhalb der

Eckventile denkbar einfach.

Bild: Viega