Neue SchwankControl vorgestellt : Hybrid-Regelung für Hallenheizungen

Mann, der auf einen Tablet die neue SchwankHybrid Control Regelung bedient

Die SchwankHybrid Control Regelung lässt via Tablet, Handy oder PC bedienen und kann zur Fernwartung optional im Schwank Service aufgeschalten werden.

- © Schwank/ Michael Baeter

Hybride Heizkonzepte können je nach Kombination der Wärmequellen die Investitionskosten für eine neue Heizungsanlage um ca. 40 % reduzieren (und erfüllen in Deutschland das neue Modernisierungsgesetz-GMG). Die intelligente Regelung, SchwankControl Hybrid, perfektioniert nun das Zusammenspiel der verschiedenen Systembausteine. Sie definiert einen regenerativen Wärmeerzeuger (meist Wärmepumpen) und führt ihn mit dem Spitzenlast-Hybridpartner (Elektrostrahler oder konventionelle Wärmeerzeuger) zusammen
Die Regelung spart in erster Linie Energiekosten bei Hallenheizungen, steigert den Bedienungs- und Wärmekomfort und verbindet die Zukunftsfähigkeit erneuerbarer Wärmeerzeuger mit der Effizienz von Infrarotwärme.
Ab einem definierten Bivalenzpunkt, an dem die Heizleistung der Wärmepumpe nicht mehr ausreicht oder der Wirkungsgrad stark abfällt, wird der Spitzenlast-Wärmeerzeuger zugeschaltet. Voraussetzung für den maximal effizienten Betrieb ist die Berücksichtigung der unterschiedlichen Empfindungstemperaturen von Luft- und Strahlungswärme. So entscheidet die Steuerung, wann die Temperatur in der Halle niedriger geregelt werden kann, weil der Infrarotanteil, der als angenehmer empfunden wird, steigt. Wird die durchschnittliche Hallentemperatur z.B. um 3° C gesenkt, lassen sich ca. 20 % Energiekosten einsparen

Auch mit Fernzugriff

Zeitgemäß lässt sich die Hybrid-Regelung von Schwank via Tablet, Handy oder PC bedienen und kann zur Fernwartung optional im Schwank Service aufgeschalten werden.
Die SchwankHybrid Control lässt sich über eine Webanwendung mit Fernzugriff, eine App und direkt an einem Touch-Monitor steuern. Zudem bildet sie Monitoring-Daten ab, kann auf Brandmeldeanlagen aufgeschaltet und in GLT-Systeme eingebunden werden. Unabhängig von Art und Anzahl der Übertragungssysteme erhalten auch umfangreiche Anlagen eine zentrale Bedienoberfläche. Besonders attraktiv ist die SchwankHybrid Control auch für Bestandsgebäude, in denen ein vollständiger Umstieg auf ein regeneratives Heizsystem wirtschaftlich „noch“ nicht möglich oder sinnvoll ist, Unternehmen trotzdem klimafreundlich heizen möchten.