Grundfos Modelle „without Radio“ : Funklose Pumpen für sicherheitskritische Umgebungen

Grundfos Pumpen in einer funklosen Version without Radio

Für mehr Cybersicherheit: Grundfos-Pumpen der Baureihen Magna3, TPE3 sowie jene mit MGE-Motor sind nun als WoR-Varianten, also ohne Funkschnittstelle, lieferbar.

- © Grundfos

Nicht nur in sensiblen Anwendungsbereichen wie Sicherheitsbehörden, Justiz oder militärischen Einrichtungen wird vermehrt Augenmerk auf die Cybersicherheit gelegt. Auch Unternehmen oder Krankenanstalten in Europa, die Ziel von Cyberattacken waren oder diese präventiv vermeiden möchten, denken um. 
Deshalb gibt es in manchen Bereichen bereits strikte Beschränkungen für den Einsatz von Funkverbindungen.
Grundfos bietet daher Pumpen, die normalerweise ab Werk eine integrierte Bluetooth-Schnittstelle besitzen, jetzt auch in einer funklosen Version (WoR, Without Radio) an. Konkret sind die Baureihen Magna3, TPE3 sowie weitere Baureihen mit MGE-Motor als WoR-Varianten ohne Funkschnittstelle lieferbar. Zudem werden alle Komponenten der Pumpen in sicheren Ländern gefertigt und gehandhabt, die von Regierungen auf einer Whitelist geführt werden, teilt man seitens Grundfos mit.

Without Radio-(WoR-)Varianten für sensible Umgebungen

Die WoR-Pumpenmodelle von Grundfos eignen sich für sensible Umgebungen, in denen Sicherheitsprotokolle den Verzicht auf Funkkommunikation erfordern. Typische Einsatzbereiche sind Gefängnisse, Gerichtsgebäude, Polizei- und Feuerwehrstationen, Regierungsgebäude, Krankenhäuser, Militärgebäude oder Rechenzentren
Auch ohne Funkkommunikation sind alle Betriebsfunktionen der Pumpen weiterhin verfügbar. Für die kabelgebundene Integration in die Gebäudeleittechnik stehen für die jeweiligen Baureihen optionale CIM-Module zur Verfügung bzw. ist Modbus teilweise bereits ab Werk integriert.

Für mehr Cybersicherheit

Das Angebot funkloser Pumpen ist Teil einer Cybersicherheits-Strategie von Grundfos, die dazu beiträgt, kritische Infrastrukturen vor potenziellen Angriffen zu schützen. Dazu gehören die Implementierung von Sicherheitsmaßnahmen für interne Prozesse und die Integration von Cybersicherheit in die Produktentwicklung. 2024 hat Grundfos das Audit für die Zertifizierung nach IEC 62443-4-1 (Sicherer Produktentwicklungszyklus) in wesentlichen Teilen der Entwicklungsorganisation bestanden.
Cybersicherheit hat für uns strategische Priorität“, sagt Benjamin Maibaum, Regional Lead Digital Product Specialist bei Grundfos. „Unser Ziel ist es, unsere Produkte mit einem angemessenen Sicherheitsniveau zu konzipieren und zu entwickeln, um sie widerstandsfähig gegen Cyberbedrohungen zu machen. Das gibt unseren Kunden die Gewissheit, dass unsere Lösungen Angriffen standhalten können, die der Bedrohungslandschaft entsprechen."

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