Natürlich war danach alles wieder "Fake News". Nachdem mehrere US-Medien berichtet hatten, dass Donald Trump mit seinem neuen Wohnsitz an der Pennsylvania Avenue in Washington nicht richtig zufrieden ist und das Weisse Haus ein "Drecksloch" genannt haben soll, twitterte der Präsident, dass er die Schaltzentrale der Macht natürlich liebe und das Zitat selbstverständlich "Fake News" gewesen sei.
Wie auch immer Trump nun sein neues Zuhause findet - immerhin hat er jetzt eine neue Klimaanlage. 27 Jahre alt war die alte Anlage bereits und offenbar den Temperaturen in Washington in den Sommermonaten nicht mehr gewachsen. Während Trump einen Großteil des August außer Haus und auf Urlaub war, wurden nun das Oval Office und der gesamte West Wing des Weißen Hauses einer Renovierung unterzogen.
Ursprünglich sollte schon 2014 unter Barack Obama ein neues Heizungs - und Lüftungssystem verbaut werden, doch die Bürokratie in Washington lieferte zwei Jahre lang keinen Plan für die Umbauarbeiten. Im Sommer 2016, wenige Monate vor Ende seiner Amtszeit, verzichtete Barack Obama auf die Renovierung und den Einbau neuer Lüftungssysteme.
Insgesamt kosteten die Umbauarbeiten im August rund 3,4 Millionen US-Dollar. Inkludiert war da aber nicht nur die neue Klimaanlage, sondern auch die Verlegung neuer Kabel sowie Malerarbeiten, neue Tapeten und Teppiche.
Die Mitarbeiter von Donald Trump, die während der Abwesenheit des Präsidenten weiter im Weißen Haus arbeiten mussten, hatten indes Pech: sie mussten während des Systemtauschs zwei Wochen lang ohne Klimaanlage auskommen.