Insolvenz

Wiener Photovoltaik-Startup crystalsol ist insolvent

Seit 2009 arbeitet das Wiener Startup crystalsol an der Entwicklung neuer Photovoltaikmodule, nun musste es Insolvenz anmelden.

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Das Wiener Photovoltaik-Startup crystalsol ist insolvent. 

Das Wiener Photovoltaik-Startup crystalsol ist insolvent, teilte der Gläubigerschutzverband KSV1870 am Montag mit. Das Unternehmen habe seit 2009 an der Entwicklung einer neuen Technologie für Photovoltaikmodule gearbeitet, allerdings habe die Entwicklung länger als erwartet gedauert, schreibt der KSV.

Zudem habe das Unternehmen die erforderlichen Investoren nicht finden und erhoffte Förder- und Forschungsprojekte nicht akquirieren können. Die Gesamtverbindlichkeiten liegen laut KSV bei 6,66 Millionen Euro, wobei die Hälfte auf eine nicht insolvente Tochter des Unternehmens in Estland entfällt.

Das Unternehmen plane jedoch die Fortführung des Unternehmens. "Laut Angaben der Schuldnerin laufen aktuell aussichtsreiche Gespräche mit potenziellen Investoren", so der KSV. Mit Unterstützung der Investoren sowie durch Umstrukturierungen solle die angebotene Sanierungsquote von 20 Prozent finanziert werden. Betroffen seien rund 30 Gläubiger und neun Dienstnehmer. (APA/Red)