Erneuerbare Energie

Wien Energie investiert eine Milliarde Euro in Energiewende-Projekte und Versorgungssicherheit

In den nächsten fünf Jahren investiert Wien Energie spürbar in den Ausbau des Energiesystems. Versorgungssicherheit und erneuerbare Energielösungen sowie Innovationen sollen vorangetrieben werden. Wohin das Geld fließt.

Insgesamt will Wien Energie bis 2030 eine Milliarde Euro investieren.

Bis 2023 will Wien Energie mit einer Milliarde Euro die Versorgungssicherheit, Erneuerbare Energielösungen und Innovation vorantreiben. Alleine 2019 nimmt Wien Energie 200 Millionen Euro in die Hand - doppelt so viel wie im Vorjahr. 

Photovoltaik steht im Vordergrund

Etwa die Hälfte der Investitionen, also rund 500 Millionen Euro, fließt in den nächsten Jahren in Energiewende-Projekte, rund 120 Millionen Euro in Innovation und 380 Millionen Euro in die Versorgungssicherheit. Den Schwerpunkt bei den regenerativen bildet die Photovoltaik, die besonders im Stadtgebiet massiv ausgebaut werden soll. Mit über 160 Großanlagen und knapp 17 Megawatt installierter Leistung ist Wien Energie derzeit der größte Solaranlagen-Betreiber Österreichs. „2019 setzen wir aber neue Maßstäbe: Allein in diesem Jahr planen wir 15 Megawatt zusätzliche Leistung zu installieren. Also fast genauso viel wie in den letzten zehn Jahren zusammengenommen“, betont Michael Strebl, Vorsitzender der Wien Energie-Geschäftsführung. Bis 2030 will Wien Energie 600 Megawatt Photovoltaik-Leistung installiert haben. Mit dieser Leistung können dann bilanziell 250.000 Haushalte oder Graz und Linz zusammen mit Sonnenstrom versorgt werden.

Stabile wirtschaftliche Entwicklung

Die Basis für die Investitionen bildet ein erneut positiver Geschäftsverlauf im Jahr 2018. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um über 17 Prozent gestiegen, das Ergebnis liegt mit 75,8 Millionen Euro etwas unter dem Vorjahreswert. Wien Energie-Geschäftsführer Peter Gönitzer: „Höhere Ausgaben in der Instandhaltung, bilanzielle Sondereffekte und ein herausforderndes Marktumfeld, das 2018 von Preiskampf und Strom-Preiszonen-Trennung geprägt war, führen trotz höherer Umsatzerlöse aus Strom, Gas und Wärme zu einem etwas niedrigeren Gesamtergebnis als im Vorjahr.“

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