Ingersoll Rand

Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um 50 % senken

Ingersoll Rand CEO Mike Lamach geht als Redner bei der Clinton Global Initiative und beim UN-Klimagipfel in New York der Frage nach, wie ein nachhaltiger Umgang mit Energieressourcen aussehen kann und kündigt ein 500 Mio. US-Dollar Investitionsprogramm an.

Unternehmen

Ingersoll Rand (NYSE:IR), weltweit agierender Technologie-Konzern und führend bei der Schaffung und Erhaltung komfortabler, nachhaltiger und effizienter Umgebungen (mit Marken wie Ingersoll Rand, Thermo King oder Trane im Portfolio) ist bei der Klimagipfel-Woche in New York durch CEO Mike Lamach vertreten. Im Rahmen der Clinton Global Initiative und des UN-Klimagipfels spricht er darüber, welche Bedeutung der Senkung der Treibhausgasemissionen zukommt und welchen Beitrag das Unternehmen leistet. Ingersoll Rand hat sich dazu verpflichtet, so viel CO2 einzusparen, wie knapp 2 Millionen Haushalte in einem Jahr verbrauchen.

Vor diesem Hintergrund hat sich das Unternehmen verschiedene Klimaschutzziele auf operativer und Produktionsebene gesetzt, mit denen die Energieeffizienz gesteigert werden soll:

1. Senkung der CO2-Bilanz der kältemittelbasierten Produkte für die Kunden um 50 % bis 2020 und Einsatz von Alternativen mit geringerem Treibhauseffekt bis 2030; 2. Investition von 500 Mio. US-Dollar in die produktbezogene Forschung und Entwicklung innerhalb der nächsten fünf Jahre, um den Ausstoß von CO2 langfristig zu reduzieren; und

3. Senkung der CO2-Bilanz in den Bürogebäuden, Produktionsanlagen und bei der Fahrzeugflotte um 35 % bis 2020.

„Energieeffizienz ist die wirkungsvollste Methode, die CO2-Bilanz zu reduzieren, und kann nur erreicht werden, indem wir hier und heute handeln“, erklärt Michael W. Lamach, Vorsitzender und Chief Executive Officer von Ingersoll Rand. „Wir wollen unsere Branche in eine nachhaltige Zukunft führen und unseren Kunden, Mitarbeitern und Aktionären signalisieren, dass unsere Produkte zukünftig nach effizienten, zuverlässigen und nachhaltigen Prinzipien hergestellt werden. Wenn wir nachhaltigere Produkte anbieten, unsere CO2-Bilanz weltweit verbessern und daran arbeiten, die Treibhausgasemissionen weiter abzubauen, profitieren davon sowohl unsere Kunden als auch das Klima.“

Treibhausgas-Reduktion durch neue Produke

Ingersoll Rand wird im Bereich Industrie- und Klimatechnik neue Produkte einführen, die sich durch einen geringeren Energieverbrauch und niedrigere Betriebskosten auszeichnen. Zwei der Klimatechnik-Marken des Unternehmens, Trane und Thermo King, werden innerhalb der nächsten fünf Jahre Produkte einführen, die Kältemittel verwenden, die ein geringeres Treibhauspotenzial aufweisen und damit den Klimaschutzzielen der Kunden gerecht werden, ohne dass Abstriche in puncto Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz gemacht werden müssen.

Ingersoll Rand hat es sich zum Ziel gesetzt, alle Faktoren zu überprüfen, die CO2-Bilanz seiner Produkte verbessern können: Energieverbrauch sowie Kältemittelbefüllung, -undichtigkeit und -technologie stehen dabei im Fokus.

Investition in die Forschung und Entwicklung

Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsziele hat sich Ingersoll Rand dazu verpflichtet, bis 2020 insgesamt 500 Mio. US-Dollar in die produktbezogene Forschung und Entwicklung zu investieren. Zu diesem Zwecke wird das Unternehmen:

• mit anderen Branchenexperten zusammenarbeiten, um jene Bereiche zu identifizieren, in denen es Alternativen mit einem besseren Treibhauspotenzial gibt, insbesondere aber in warmen Umgebungen;

• in Kooperation mit Universitäten alternative Technologien entwickeln und testen, die sich positiv auf Faktoren wie atmosphärische Lebensdauer, Wärmeleitungseigenschaften und die Gesamtleistung auswirken; und

• mit Gebäudeeigentümern sowie Industrie- und Transportkunden zusammenarbeiten, um ihre Bedürfnisse besser zu verstehen und ihnen die Leistungsfähigkeit neuer Technologien aufzuzeigen.

Senken der eigenen Treibhausgasemissionen

Ingersoll Rand will die Treibhausgasemissionen auch durch einen reduzierten Energieeigenverbrauch minimieren, in neue Technologien investieren und die Kraftstoffeffizienz der Fahrzeugflotte steigern. Dazu gehören:

• Fortsetzung der Nachrüstung durch den Austausch alter Anlagen gegen neue energieeffiziente und betriebskostensparende Anlagen;

• Änderung der Anforderungen an die Flotte, damit künftig beim Neukauf oder beim Leasing von Fahrzeugen kraftstoffeffizientere Modelle gewählt werden;

• Verringerter Einsatz von Schaumtreibmitteln, die ein hohes Treibhauspotenzial besitzen;

• Würdigung der kontinuierlichen Arbeit der Ingersoll Rand Green Teams sowie Schulungen und Aktionen zur Einbindung der Mitarbeiter in die Umweltschutzbemühungen; und

• Fortsetzung der Entwicklung von Mitteln zur Messung und Nachverfolgung der Fortschritte.

Nähere Informationen zu den Klimaschutzbemühungen von Ingersoll Rand sind auf der Unternehmenswebsite öffentlich zugänglich.