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Technik fürs Leben-Preis 2016

Mit 54 Projekten, an denen insgesamt 150 SchülerInnen mitgearbeitet haben, gibt es auch heuer wieder eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Einreichungen beim Technik fürs Leben-Preis der Bosch-Gruppe in Österreich.

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Mit einem Application Training Center wollen HTL-Schüler den Sieg nach Oberösterreich holen und ein intelligenter Safety Seat für Kleinkinder geht für Salzburg ins Rennen um den „HTL-Oscar“. Das sind nur zwei der spannenden Projekte, die in den drei Kategorien Mobilitätstechnik, Industrietechnik sowie Energie-, Gebäudetechnik und Gebrauchsgüter eingereicht wurden.

Die meisten Einreichungen kamen, wie im Vorjahr, aus dem Bundesland Oberösterreich (13), gefolgt von Salzburg (10) und Wien (8). Einreichstärkste Schule ist heuer die HTBLuVA Salzburg, die neun Projekte eingereicht hat. Gleich dahinter folgen die HTL Leonding aus Oberösterreich und HTL Wien 3 Rennweg mit jeweils sechs eingereichten Projekten.

Realitätsnahes Forschen im Application Training Center

Damit im Unterricht noch realitätsnaher geforscht werden kann, entwickelten die drei HTL-Litec Schüler Anna Schmolke, Stefan Ferscher und David Hofholzer ein Application Training Center. „Im Laborbetrieb der HTL können mithilfe der Anlage nun mess-, steuerungs- und regelungstechnische Aufgabenstellungen ausgeführt werden“, erklärt Anna Schmolke. Das spektakuläre Anwendungslabor ermöglicht die Vermischung von Öl und Wasser, um dann entsprechende Durchfluss-, Füllstands-, Leitfähigkeits-, Druck-, Temperatur- und Viskositätsmessungen durchzuführen.

Im Application Training Center wird realitätsnahe geforscht: Anna Schmolke, Stefan Ferscher und David Hofholzer (v.l.n.r.), Schüler der HTL Litec stellen ihr Projekt vor © Bosch
Im Application Training Center wird realitätsnahe geforscht: Anna Schmolke, Stefan Ferscher und David Hofholzer (v.l.n.r.), Schüler der HTL Litec stellen ihr Projekt vor
Safety Seat bringt Sicherheit für Kleinkinder

Simon Kreiter und Thomas Wögebauer, Schüler der HTL Saalfelden, befassten sich mit einem Problem, das schon die Kleinen betreffen kann. Sie entwickelten ein interaktives Kinderrückhaltesystem, das Alarm schlägt, sollten Kleinkinder bei Sommerhitze im Auto vergessen werden. Das Sicherheitssystem des Kindersitzes misst, ob sich das Kind im Auto befindet, zeichnet Innentemperatur und GPS Koordination auf und alarmiert im Ernstfall über die dazugehörige App die Notfallkontakte. „Uns ist es gelungen, ein Echtzeitsystem zu entwickeln, das durch eine mehrfache Absicherung störungsfrei funktioniert und somit das wertvollste auf dieser Welt schützt – ein Menschenleben“, erklären die beiden Schüler.

Die HTL Saalfelden Schüler Thomas Wögebauer und Simon Kreiter (v.l.) entwickelten den Safety Seat - Prototyp für einen intelligenten, interaktiven Kindersitz © Bosch
Die HTL Saalfelden Schüler Thomas Wögebauer und Simon Kreiter (v.l.) entwickelten den Safety Seat - Prototyp für einen intelligenten, interaktiven Kindersitz
Preisverleihung im Tech Gate Vienna

Der finale Countdown des Technik fürs Leben-Preis 2016 hat mit dem Ende der Einreichfrist am 27. April gestartet. Nun fiebern 150 SchülerInnen der großen Preisverleihung am 8. Juni im Tech Gate Vienna entgegen. Bosch-Experten werden alle eingereichten Projekte prüfen und anschließend pro Kategorie fünf Projekte nominieren. Danach liegt es in den Händen der hochkarätig besetzten Jury, diese entscheidet, welche Teams bei der Preisverleihung den begehrten Preis mit nach Hause nehmen dürfen. Der konkrete Nutzen für die Zielgruppe steht im Vordergrund und gilt neben praktischer Anwendbarkeit und Umsetzbarkeit als zentrales Bewertungskriterium.

Alle Sieger und Nominierten dürfen sich jedenfalls auf tolle Preise freuen: Sie haben die einmalige Gelegenheit, VIP-Gast beim Bosch Race am 22. Oktober 2016 am Red Bull Ring in Spielberg zu sein und packende Rennsport-Action in der Histo-Cup-Serie hautnah zu erleben. Zudem hat jedes Mitglied eines Siegerteams Anspruch auf ein 6-monatiges Berufspraktikum in einem Unternehmen der Bosch-Gruppe.