World Energy Globe Award

Strahlende Sieger wurden im Wiener Rathaus geehrt

Der Energy Globe World Award 2012 geht in die USA. Strahlend und stolz nahm Henry Red Cloud die 17 kg schwere Bronzestatue für sein Projekt "A better Future through Natural Power Energy" entgegen, für das er auch in der Kategorie Jugend als Sieger geehrt wurde.

Unternehmen

Mit 37 % ist die Lakota Solar Enterprises stolzer Gewinner des World Energy Globe Awards, dicht gefolgt vom Sieger der Kategorie Wasser mit 33 % im Saalvoting, die School of Civil Engineering in Indien für ihr Projekt "Arsenic-free Water for Millions of People without the Use of Chemicals". Nominierte aus 14 Ländern waren bei der Verleihung im Festsaal des Wiener Rathauses am 13. September 2012 dabei und fieberten der Auszeichnung der Sieger in den 5 Kategorien Erde, Feuer, Wasser, Luft und Jugend entgegen. "Hier wird die Zukunft präsentiert - mit Lösungen für die vordringlichsten Probleme unserer Zeit, hier entsteht auch Hoffnung, dass wir unsere Erde lebenswert erhalten können", freut sich Energy Globe Gründer Ing. Wolfgang Neumann über den spannenden Festakt.

Wolfgang Neumann (Energy Globe Gründer);Leanne Liddle (Bush Heritage Australia Board Member); Winner: Henry Red Cloud (Lakota Solar Enterprises); Host Renate Brauner (Vice Mayor Vienna, President CIRIEC Congress); Laudator: Franz Fischler (Franz Fischler Consulting) Bild: Plus Agency

Zum 12. Mal wurden die inernationalen Energy Globe Awards – diesmal in Wien, im Rahmen des CIRIEC Kongresses - verliehen. Hochrangige Laudatoren wie Maneka Gandhi, vormals indische Umweltministerin, Prof. Edward S. Ayensu, Vorsitzender von CSIR Ghana, vormals Vorsitzender des Inspektions Panels der Weltbank, Leanne Liddle vom Bush Heritage Australia Board und Mitglied der Südaustralischen Regierung, Paul Singer, Brasilianischer Staatssekretär für Solidarwirtschaft, u.v.m. überreichten die Awards. Die Nominierten kamen aus allen Teilen der Welt und wurden für Leuchtturmprojekte geehrt, die überall in der Welt umsetzbar sind und das Leben von Millionen Menschen verbessern.

In Kategorie Erde stand Kenya am Siegerpodest. Charles Kalama, CEO von Eco Post Ltd. wurde für sein einzigartiges Recycling Projekt von Plastikzaunpfosten (Fencing Posts from reczcled post consumer waste plastic) geehrt. Mit diesem erfolgreichen Businessmodell holt er jährlich 300 Tonnen Plastikabfall von den Müllhalden, schützt die ohnehin schon dezimierten Wälder in Kenya und schaffte direkt und indirekt über 200 neue Arbeitsplätze.

In der Kategorie Feuer punktete ein Projekt aus den USA, Kalifornien, Lancaster. Die Stadt versorgt in einer neuen Form der public-private Partnerschaft eine ganze Wohnhausanlage mit Solarstrom, der zusätzlich in Batterien gespeichert wird und bei Bedarf Haushaltsgeräte und das Elektroauto betreibt. 90 dieser solaren Häuser wurden bereits umgesetzt - Lancaster hat damit den Grundstein für den Prototyp einer energieautarken Stadt gelegt. Stadtrat Ken Mann nahm den Award stellvertretend entgegen.

Für ein wegweisendes Projekt in Indien zur Herauslösung von Arsen aus Wasser ohne Einsatz von Chemie mit der SAR-Methode wurde Bhaskar Sen Gupta von der School of Civil Engineering, Queen's University Belfast in der Kategorie Wasser ausgezeichnet. Weltweit konsumieren 137 Mio. Menschen in 70 Ländern arsenverschmutztes Wasser - sie haben jetzt die Hoffnung auf ein gesundes Leben.

Die deutschen Viessman Werke wurden für die vorbildliche betriebsinterne Umsetzung der Agenda 2020 Sieger in der Kategorie Luft. Durch den vollständigen Neuaufbau der Produktion und die Realisierung eines innovativen Energiekonzeptes wurden die CO2 Emissionen um 80% reduziert. Der Anteil der erneuerbaren Energien stieg auf 23 %, der fossile Energieverbrauch wurde um 66 % reduziert, die Arbeitseffizienz stieg um 20 %. Peter Huber von Viessmann in Österreich nahm den Award stellvertretend für den Konzern entgegen.

Der Sieger der Kategorie Jugend, und Gesamtsieger wurde Lakota Chief Red Cloud, der an einer Energie-Revolution für junge Ureinwohner im US-Staat South Dakota arbeitet. Bessere Zukunftsaussichten und Erneuerbare Energien bringen dort Lebensqualität in Reservate und stärken alte Traditionen.

Details zu allen nominierten Projekten auf