Austria Email

Steirische Installateursinnung war zu Besuch

Die steirische Installateursinnung besuchte kürzlich den Produzenten von Warmwasserbereiter, Austria Email AG, im Murtal. Der Nachmittag wurde von der Innung für eine Schulung im Hause Austria Email genutzt.

Heizungstechnik

Vorstand Dr. Martin Hagleitner begrüßte die Teilnehmer und schilderte kurz die aktuelle Marktsituation in Österreich, die Wertigkeit eines Speichers im Gesamtsystem eines Haushaltes und dass der Speicher im übertragenen Sinn eigentlich die bessere Wertanlage darstellt. Das Bewusstsein, wie viel mit einem gut isolierten Qualitätsspeicher an Ersparnissen erzielt werden kann, muss noch gestärkt werden, denn die Österreicherinnen und Österreicher verfügen über 200 Mrd. Ersparnisse auf täglich fälligen Sparbüchern und das bei extrem niedrigen Zinsniveau. Die Eco Skin Polyesterfaservliesisolierung für Groß- und Pufferspeicher beispielsweise bringt einen nachweislichen Ertrag von 7 % jährlich, ist um 38 % besser als die Weichschaum-Referenzisolierung und ermöglicht Einsparungen von bis zu 3100 Euro über die Lebensdauer eines 1000 l Pufferspeichers.

Installateure können mit einem AE-Produkt insofern punkten, als dass sie im übertragenen Sinn keinen Speicher sondern eine bessere Wertanlage verkaufen. Es wurde auch diskutiert, dass Warten und reines Abarbeiten von Anfragen nicht mehr ausreichend ist, viel mehr muss die gesamte Branche aktiv zur Nachfragebelebung beitragen.

In den Diskussionen konnte auch nochmals näher gebracht werden, dass 40 % der Energie in Gebäuden verloren geht und davon 90 % für Warmwasser- und Raumheizung. Dies zeigt deutlich wie wichtig ein rechtzeitiger Speichertausch ist, um Energie und Kosten zu sparen.

Die Steirische Installateursinnung war zu Besuch bei Austria Email im Murtal © Austria Email
Die Steirische Installateursinnung war zu Besuch bei Austria Email im Murtal

Ein weiterer großer Themenbereich war die ab Herbst 2015 in Kraft tretende Eco Design Richtlinie, durch diese auch Speicher mit einem EU-Label bewertet werden. Das Label sagt nicht alles aus, denn zwei Speicher mit demselben Label können trotzdem riesige Verbrauchsunterschiede aufweisen. Qualität, Lebensdauer, Handling bei der Montage, Vielseitigkeit der Anschlüsse und thermisch optimale Gestaltung werden nicht bewertet. Der Fachhandwerker muss über das Label hinaus blicken und jedes einzelne Produkt in dessen Gesamtheit betrachten, entscheidend sind:

  • Der tatsächliche Energieverbrauch des jeweiligen Speichers
  • Eine qualitativ hochwertige Isolierung
  • Die Lebensdauer des Speichers

Der Meinungsaustausch wurde mittels einer Besichtigung des neuen Labors aufgelockert und der Nachmittag wurde seitens der Innung für eine Schulung im Hause Austria Email genutzt.

Als Resümee vom Tag konnte mitgenommen werden, dass gemeinsam aktiv daran gearbeitet werden muss, die Nachfrage zu beleben, den Bedarf zu wecken und den Haushalten spürbare Energiekosten Einsparungen mit Qualitätsprodukten zu ermöglichen.