KLIMA- UND ENERGIEFONDS

Speicherinitiative gestartet

Wie speichert man erneuerbare Energien wirtschaftlich und praktisch? An der Beantwortung dieser Fragen arbeitet die „Speicherinitiative“ des Klima- und Energiefonds.

Unternehmen

Auftaktveranstaltung der Speicherinitiative des Klima- und Energiefonds mit

(v. l.): Christian Fink (AEE Intec), Gerfried Jungmeier (Joanneum Research), Atanaska Trifonova (AIT), Ingmar Höbarth (Klima- und Energiefonds), Theresia Vogel (Klima- und Energiefonds), Alexandra Schwaiger-Faber (e-control), Andreas Werner (TU-Wien) und Andrea Edelmann (EVN).

Bild:Klima- und Energiefonds/APA-Fotoservice/Preiss

Erneuerbare Energien sind mittlerweile ein wichtiger Teil der wirtschaftlichen Realität, aber oft gibt es eine große Herausforderung – die der technisch-wirtschaftlich optimalen Speicherung. Mit den erneuerbaren Energien rücken somit auch Speichertechnologien im Bereich Strom, Wärme und Mobilität ins Zentrum der öffentlichen Diskussion.

Am 13. Oktober 2015 startete der Klima- und Energiefonds die „Speicherinitative“ – mit ihr soll vorhandenes Know-how weiterentwickelt und zukünftige Fördernotwendigkeiten identifiziert werden. Marktteilnehmer sollen Informationen über Speichertechnologien und ihre Anwendungsgebiete bereitgestellt werden.

Theresia Vogel und Ingmar Höbarth, Geschäftsführung des Klima- und Energiefonds: „Wir erwarten hier einen enormen Zuwachs an Know-how, von dem vor allem unsere Wirtschafts- und Wissenschaftspartner in Zukunft profitieren werden. Es geht uns um konkrete Lösungsvorschläge, die die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung in den Markt betrachten.“

Ziele und Ablauf der Speicherinitiative

Mit der „Speicherinitiative“ wurde auch ein mehrmonatiger Arbeitsprozess gestartet, in den rund 100 nationale und internationale Experten (m/w) eingebunden sind. Sechs Arbeitsgruppen werden bis Februar 2016 Lösungsvorschläge erarbeiten. Aus den Ergebnissen werden Ideen für Förderaktivitäten abgeleitet. Konkret zielt die „Speicherinitiative“ darauf ab,

• potenziellen Marktteilnehmern Informationen über Speichertechnologien und ihre Anwendungsgebiete bereitzustellen,

• den Erfahrungsaustausch zu erleichtern und die Marktteilnehmer zu vernetzen,

• und die Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen für mögliche künftige Förderprogramme zu initiieren und erste Projektideen zu generieren.

Der Klima- und Energiefonds initiiert mit seinen Forschungs- und Marktprogrammen bereits seit 2007 zahlreiche Projekte im Bereich der Speichertechnologie. Rund 40 Mio. Euro Fördergeld sind bislang in diesen Themenbereich geflossen. Die jetzt gestartete Speicherinitiative wird in Kooperation mit den Ministerien für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) und für Land-und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) durchgeführt.

Informationen zur Speicherinitiative und den Projektergebnissen finden sich im Internet.