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Solarwärme für Ferkel

Die Aufzucht von Jungtieren verlangt Geduld, Engagement und vor allem konstante Wärme. Ein Landwirt aus Schrozberg in Baden-Württemberg setzt dabei seit 2013 auf kostensenkende, erneuerbare Energie durch Solarwärme und eine umweltfreundliche Hackschnitzelheizung.

Eine ganzjährig konstante Temperatur von 45 Grad Celsius ist in der Ferkelaufzucht entscheidend. Die Bereitstellung dieser Temperatur durch die Gasheizung verursachte auf dem Großbauernhof der Familie Hetzel im Norden Baden-Württembergs jahrelang enorme Kosten. Nach Rücksprache mit dem Heizungsbauer Klaus Albich entschieden sich die Tierzüchter 2012 für den Neubau des Schweinestalls und die Integration einer Fußbodenheizung mit Wärmestationen für die Ferkel.

Eine energieeffiziente TiSun Solaranlage mit 40 m2 Kollektorfläche und eine ETA Hackschnitzelheizung mit 50 kW versorgen die Stallungen nun mit Warmwasser zur Heizungsunterstützung © TiSun
Eine energieeffiziente TiSun Solaranlage mit 40 m2 Kollektorfläche und eine ETA Hackschnitzelheizung mit 50 kW versorgen die Stallungen nun mit Warmwasser zur Heizungsunterstützung

„Der Besitzer dieser Anlage hat immens viel Gas verbraucht und sich unter Berücksichtigung seiner Philosophie in der modernen und artgerechten Tieraufzucht für eine neue umweltgerechte und kostengünstigere Tierhaltung entschieden. Um diese zu ermöglichen, wurde sogar das Dach der Stallungen abgetragen und ein Trapezdach für die TiSun Großflächenkollektoren (FA 2/5) errichtet“, erklärt Otto Throm von der Industrievertretung Throm. Die Anlage sei durch die südliche Kollektorausrichtung und Einstellung von 45 Grad Kollektorneigung durch den Heizungsbauer besonders effizient.

„Wir schätzen vor allem die Vorzüge der TiSun Großflächenkollektoren durch die optisch ideale Integration in die Gebäudeoptik und minimierte Wärmeverluste. Die Montage erfolgte sehr schnell und neben der einfachen Verschaltung der Anlage können wir diese jederzeit selbst kontrollieren. Durch Monitoring kann auch die Firma Albich jederzeit am Rechner oder von unterwegs die Anlagenwerte abrufen und einstellen“, berichtet Hofbesitzer Markus Hetzel.

Die Kombination aus Biomasse und Solar gewinnt zunehmend an Beliebtheit, da ausschließlich mit kostenloser und CO2 neutraler Energie gearbeitet wird. Die Hackgutanlage wird in den Sommermonaten durch die Solaranlage entlastet, wodurch die Kessellaufzeiten reduziert werden können.