Ökostrom aus der Pizzaschachtel

Solares Pizza-Paket: Damit kann jeder aus Ökostrom Profit schlagen

Um nur 39 Euro sollen sich Privatpersonen nun am Bau einer Solaranlage beteiligen können. Das Hamburger Startup Enyway bietet nun Solarflächen in der Größe von Pizzakartons zum Kauf an. Damit sollen die Kunden nicht nur günstigen Strom beziehen, sondern auch selbst am Ökostrom verdienen.

So groß wie ein Pizzakarton sind die Solarflächen, die Enyway zum Kauf anbietet.

Ein deutsches Startup wirbt nun mit Solaranlagen-Beteiligungen um nur 39 Euro. Mit dem Produktangebot Change bietet Enyway Nutzern an, beim Bau einer Solaranlage mitzumachen und sich damit Ökostrom zum Einkaufspreis zu sichern. Damit soll auch Menschen ohne Einfamilienhaus die Möglichkeit geboten werden, Teil der Energiewende zu werden und dafür Geld zu kassieren.

Kern von EnywayCchange ist die Idee, große Solaranlagen mit Hilfe von vielen Privatpersonen zusammen zu realisieren, die gleichzeitig den erzeugten Solarstrom Zuhause verbrauchen. Dazu werden die Solarmodule mittels innovativer Blockchain-Technologie transparent und fälschungssicher in virtuelle Mini-Pakete aufgeteilt, zum Beispiel in der Größe von Pizzakartons. 

Kleine Flächen, große Wirkung

Der besondere Clou: Mit Erwerb eines Solaranlagen-Pakets erhält jeder Kunde nicht nur den Solarstrom aus dem eigenen Anteil nach Hause geliefert, sondern zusätzlich das Recht, den gesamten Ökostrom für Zuhause zum Einkaufspreis zu beziehen. Da bei dem Konzept kein klassischer Energieversorger mehr nötig ist, fällt dessen Gewinnmarge einfach weg. Die Stromrechnung wird damit extrem niedrig und transparent. Die Investition in ein Pizza-Paket soll sich damit bereits innerhalb weniger Monate rechnen. 

Energiewende komplett digital und ohne Subventionen

Mit dem neu vorgestellten Produkt will Enyway beweisen, dass erneuerbare Energien voll wettbewerbsfähig sind. Durch die Direktlieferung des erzeugten Solarstroms an die teilnehmenden Haushalte werden keine Subventionen mehr benötigt. Die neu gebauten Solaranlagen rechnen sich ohne die EEG-Förderung und verdrängen damit zusätzlich alte Kohlekraftwerke aus dem Markt.

„Ab heute beenden wir das intransparente und teure Geschäftsmodell der klassischen Energieversorger und reißen ihnen damit den Boden unter den Füßen weg“, verdeutlicht Enyway-Gründerin Varena Junge und weiter: „Jetzt kann endlich jeder von der Energiewende profitieren – und es ist so einfach wie Pizza bestellen.“ 

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