Wärme- und Kältetechnik

So viel Energieeffizienz findet man auf den Olympischen Spielen in Pyeongchang

Das südkoreanische Pyeongchang ist der diesjährige Austragungsort für die Olympischen Winterspiele. Dabei beeindrucken die Veranstalter vor allem mit Energieeffizienz und ausgefeilten Technologien.

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Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang setzen die Veranstalter auf Energieeffizienz.

Dieses Jahr bildet die südkoreanische Stadt Pyeongchang den Austragungsort für die Olympischen Winterspiele. Die Veranstalter achten dabei aber nicht nur auf ordentliche Wettkampfbedingungen, sondern auch auf eine erhöhte Energieeffizienz der Gebäude.

Warme Unterkünfte

Die Temperaturen in Pyeonchang liegen momentan zwischen ein und zwei Grad. Damit weder Sportler noch Gäste in ihren Unterkünften frieren müssen, wurden die Gebäude gut wärmeisoliert. Und das sogar energieeffizient: Bei der Errichtung wurden unter anderem Polyisocyanurate, Kunstoffe, die speziell zur Dämmung eingesetzt werden, benutzt. Durch die thermische Isolierung wird verhindert, dass die Wärme nach außen entweicht und Kälte nach innen dringt.

Kühler Wettkampf-Bereich

Im Olympischen Sliding Centre musste zwar nicht für Wärme, dafür für eine konstant niedrige Temperatur gesorgt werden. Um das Eis der über 1.000 Meter langen Bob- und Skeleton-Bahnen vor dem Schmelzen zu schützen, wurde ein Kunstharz eingesetzt. Dadurch werden die Eisbahnen auf einer gleichmäßigen Temperatur gehalten, wodurch den Sportlern ideale Wettkampfbedingungen geschaffen werden.