Architektur und Solarmodule

So sieht gebäudeintegrierte Photovoltaik aus

Photovoltaik-Anlagen kennt man meist nur auf den Dächern von Wohnhäusern oder Bürogebäuden. Dabei können Solarmodule auch in die Fassade integriert werden und dadurch für eine Energieversorgung durch Ökostrom sorgen. Wie die Technologie funktioniert und aussieht.

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© solarcenter.de

So funktioniert's

Durch sogenannte Dünnschichttechnologien ist es möglich Solarmodule in die Fassade zu integrieren. Die Technologie hat eine hohe Flexibilität und ist sehr leicht, wodurch sie für viele Anwendungsbereiche geeignet ist. Neben Fassaden können auch Fenster sowie Ziegel mit der Dünschichttechnologie ausgestattet werden. Durch verschiedene Farben und Transparenzen der Module können die verschiedensten Bauwerke kreiert werden.

 

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So funktioniert's

Durch sogenannte Dünnschichttechnologien ist es möglich Solarmodule in die Fassade zu integrieren. Die Technologie hat eine hohe Flexibilität und ist sehr leicht, wodurch sie für viele Anwendungsbereiche geeignet ist. Neben Fassaden können auch Fenster sowie Ziegel mit der Dünschichttechnologie ausgestattet werden. Durch verschiedene Farben und Transparenzen der Module können die verschiedensten Bauwerke kreiert werden.

 

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Sonnige Kinderkrippe

Auf der Südfassade der Kinderkrippe Neuherbergstraße in München befindet sich eine gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlage mit 51 rahmenlosen polykristallinen Modulen. Diese wurden als vorgehängte, hinterlüftete Fassade ausgebildet und sind punktgenau montiert. Die Anlage umfasst eine Gesamtleistung von rund zehn Kilowatt. Dadurch werden pro Jahr 6.300 Kilowattstunden Strom produziert.

 

© empa.ch

Sport und Energieerzeugung

Körperliches Training, um Strom zu erzeugen, und ein Wellness-Bereich, der mit Solarenergie betrieben wird: Mit der solaren Fitness- und Wellness-Anlage zeigt NEST, dass auch diese Bedürfnisse nachhaltig erfüllt werden können – und fördert gleichzeitig Gesundheit und Lebensqualität der Benutzerinnern und Benutzer.

© Ertex Solar

Sonnenschutz und -energie

Ertex Solar wagte sich sogar an die Produktion eines Solar-Carports. Der PV-Experte konzipierte spezielle Photovoltaik-Module zur Stromproduktion mit extrem dünnen Gläsern. Durch diese geringe Baustärke war es möglich, die Photovoltaik-Scheiben in eine gebogene Form zu bringen. Aufgrund dieser Ausführung wurde nicht nur eine Vergrößerung der aktiven Fläche ermöglicht, sondern darüber hinaus ein außergewöhnliches Design realisiert.

© ertex-solar-at

Unscheinbare PV-Anlage

Das Haus Solaris in Zürich fügt sich so unauffällig in seine Umgebung ein, dass man die verbaute Photovoltaik gar nicht erkennt. Zehn Wohneinheiten und ein Atelier finden in dem Gebäude Platz. 1.300 Photovoltaik Module mit einer gesamten Leistung von jährlich etwa 56.000 Kilowattstunden sind in der Gebäudehülle verbaut. Über das im Modulaufbau verwendete Frontglas mit prismaförmigen Rillen in der Oberfläche wird auch bei geringerer Sonneneinstrahlung Streulicht auf die dahinter liegenden Zellen geworfen, wodurch die Ertragseinbußen gegenüber gewöhnlichem Glas auf einem vertretbaren Niveau gehalten werden können.

© tfbs-imst.tsn.at

Solarenergie für Berufsschule

Die Tiroler Fachberufsschule für Handel und Büro Imst wurde ebenfalls mit einer gebäudeintegrierten Photovoltaik-Anlage ausgestattet. Die Gebäudefront wurde großflächig mit Solarpaneelen ausgestattet. Designed wurde das Gebäude vom Tiroler Architekten Antonius Lanzinger.

© fondationpierrearnaud.ch

In Europa einzigartig

Die Fassade der Stiftung Pierre Arnaud in der französischen Schweiz wurde von Ertex Solar mit 84 Solarpaneelen ausgestattet. Dabei dauerte die Montage dank Lego-Prinzip nur zwei Tage. Jährlich werden durchschnittlich 15.000 Kilowattstunden Energie erzeugt. Das deckt in etwa den kompletten Beleuchtungsbedarf des Kunstzentrums.