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So kunstvoll können Windenergie- und Photovoltaikanlagen sein

Es müssen nicht immer eintönige Windräder oder dunkle Solarmodule sein. Diese Projekte zeigen, wie erneuerbare Energie kunstvoll umgesetzt werden kann.

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Bei Windrädern und Photovoltaikanlagen steht vor allem die Funktionalität im Vordergrund, die Optik spielt dabei nur eine Nebenrolle. Doch auch erneuerbare Energieträger können die Umgebung optisch aufwerten. Die schönsten Kunstprojekte und Design-Innovationen hat HLK für Sie zusammengefasst. 

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© CSEM

Solar-Foto

Durch die bedruckten Solarmodule will das CSEM mehr Akzeptanz für erneuerbare Energie in die Bevölkerung bringen. Die künstlerischen Module sollen an Häuserfassaden angebracht werden und dort nicht nur Strom erzeugen, sondern auch dekorativ sein. 

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© CSEM

Solar-Foto

Das Schweizer Forschungs- und Entwicklungszentrum CSEM hat eine eigene Technologie entwickelt, mit der hochauflösende Fotos In Photovoltaikanlagen integriert werden können. Das Solarpanel wird dabei unter dem Bild versteckt, gleichzeitig wird aber genug Licht für die Stromproduktion durchgelassen. Eine Fläche von 30 bis 40 Quadratmetern könnte auf diese Weise einen Vier-Personen-Haushalt mit Strom versorgen. 

© CSEM

Solar-Foto

Durch die bedruckten Solarmodule will das CSEM mehr Akzeptanz für erneuerbare Energie in die Bevölkerung bringen. Die künstlerischen Module sollen an Häuserfassaden angebracht werden und dort nicht nur Strom erzeugen, sondern auch dekorativ sein. 

© IG Windkraft

Hohe Kunst

In Wien-Unterlaa steht das erste Kunst-Windrad Mitteleuropas. In einem von der IG Windkraft ausgetragenen Kunstwettbewerb ging der Entwurf der Künstlerin Julia Bichler unter 400 Einsendungen als Sieger hervor. Drei Monate lang wurde daran gearbeitet, das Kunstwerk auf das Windrad zu übertragen. „Es war gar nicht so einfach die Gestaltung des Windrades vor Ort zu realisieren“, erzählt Jakob Seehofer, Geschäftsführer der Skyworkers Seehofer und ergänzt: „Wir mussten 400 Folien auf das Windrad aufbringen. Jede Folie wurde von uns am Seil hängend, teilweise in schwindelerregender Höhe, aufgeklebt. Immerhin eine Gesamtfläche von 600 Quadratmetern.“ 
 

© IG Windkraft

Hohe Kunst

„Die Illustration zeigt auf eine humorvolle Art und Weise, dass Wind unser täglicher Begleiter ist. Wir sehen ihn nicht, aber können seine ungeheure Kraft spüren. Er begleitet uns, wohin wir auch gehen. Die Illustration soll uns ins Bewusstsein rufen, dass wir von natürlichen Energiequellen umgeben sind und diese sinnvoll nutzen sollten“, so Julia Bichler. Mit 60 Metern Nabenhöhe, 54 Metern Rotordurchmesser und einer Leistung von einem Megawatt zählt dieses Windrad mittlerweile zu den kleineren Windkraftwerken in Österreich. 

© Ross Lovegrove

Blühende Energie

Mit 38 Photovoltaik-Zellen ist der sechs Meter hohe Solar-Tree, der vom britischen Designer Ross Lovegrove entworfen wurde, ausgestattet. Der Designer arbeitet laufend an neuen Projekten, die Kunst, Natur und Technologie vereinen sollen. Für den Solar-Tree hat er mit dem Leuchtenhersteller Artemide zusammengearbeitet. Die tagsüber aufgenommene Energie wird in einer 12-Volt-Batterie gespeichert und betreibt abends die LED-Leuchten des energieautarken Solarbaums. 

© Tourism London, Canada

Blühende Energie

Ein anderer Solarbaum befindet sich in der kanadischen Stadt London. Dieser Baum leuchtet zwar nicht, produziert dafür aber mit seinen 27 Photovoltaik-Blättern 8,6 Kilowattstunden Strom. Sieben Meter ist der kanadische Solar-Tree hoch.

© InnoVentum

Animalische Stromerzeugung

In Schweden hat der Experte für Erneuerbare InnoVentum Energieerzeuger in einem besonderen Design errichtet. Die Kombination aus Photovoltaik und Windenergie soll an eine Giraffe erinnern und trägt deshalb auch den Namen "Giraffe 2.0". Das Wind-Solar-Kraftwerk besteht aus einer Holzkonstruktion mit 24 Solarmodulen sowie einer Windkraftanlage in zwölf Metern Höhe. Das Design der Lösung wurde 2014 auf der größten Designausstellung in Asien - Business of Design Week in Hongkong - veröffentlicht.

© InnoVentum

Animalische Stromerzeugung

Giraffe 2.0 soll vor allem bei Privatkunden zum Einsatz kommen und dort Energieautarkie ermöglichen. Im städtischen Umfeld kann Giraffe 2.0 als Ladestation für Elektrofahrzeuge, als Bushaltestelle oder als Bildungsanlage für erneuerbare Energien fungieren.