Transportkühlung

So beeinflusst die Kältetechnik die Performance der Logistik

Ohne die richtige Kühlung wäre der Transport von temperaturempfindlichen Produkten wie Medikamente und Lebensmittel undenkbar. Worauf es bei der Transportkühlung ankommt, lesen Sie hier.

10.482 Kilometer, 21 Tage auf dem Frachtschiff und ein Temperaturunterschied von rund 22 Grad liegen hinter einer Banane, wenn sie den Weg von der Plantage in Peru bis in den deutschen Supermarkt zurückgelegt hat. Nur mit einer konstanten Temperierung erreicht das zweitliebste Obst der Deutschen die heimischen Lagerhallen unbeschadet. Egal ob bei einer Außentemperatur von 35 oder zwei Grad, die Transporttemperatur muss stets 14 Grad betragen, damit die Lebensmittel-Qualität vollständig erhalten bleibt. Dabei handelt es sich bei Obst noch um relativ unempfindliche Waren.

Für Milch und Molkereiprodukte muss während des Transports eine konstante Temperatur von acht Grad erzielt werden, bei Frischfleisch sind vier Grad erforderlich und bei tiefgekühltem Fleisch und Fisch sind es sogar minus 18 Grad. Noch extremere Temperaturen erfordern Medikamente: Während der Corona-Impfstoff von Moderna bei minus 20 Grad transportiert werden muss, sind für das Vakzin von Biontech/Pfizer sogar minus 70 Grad erforderlich. Wird die Kühlkette unterbrochen, sind sowohl Lebensmittel als auch Medikamente unbrauchbar und müssen vernichtet werden. 

Transportkühlung per Lkw

Eine einfache und unkomplizierte Lösung für die Einhaltung der Kühlkette sind Kühllastwagen. Im Güterfernverkehr kommen dabei vorrangig Sattelzüge und Lastzüge zum Einsatz. Die geräumigen Transporter sorgen dank des isolierten Aufbaus und dem Kühlaggregat für eine konstante Temperatur. Während der Fahrt wird das Kühlaggregat über einen Kraftstofftank betrieben, während der Standzeiten sorgt ein Drehstromanschluss für den elektrischen Kühlbetrieb.

Wesentliche Nachteile der Kühltransporter sind der technische Aufwand und die damit verbundenen Unterhaltskosten. Schon kleine Schäden am Fahrzeug können für große Reparaturkosten sorgen. Zudem verringert der schwere Aufbau durch Isolierung und Kühlaggregat die Nutzlast des Fahrzeugs. Viele Logistikunternehmen setzen deshalb auf kleine Lösungen, die direkt am Produkt kühlen.

Kältetechnik im Handtaschenformat

Handlich und jederzeit einsetzbar, sind Coldpacks eine beliebte Art der Lebensmittelkühlung. Sie werden zwischen die Produkte gelegt und kühlen damit direkt dort wo es nötig ist. Die Ware wird dabei in leichte, isolierte Behälter verpackt, die die Kälte lange erhalten. Feuchtigkeitsabsorbierende Icepacks sorgen für zusätzliche Kühlung ohne Frost.

Für eine besonders intensive Kühlung verwenden Logistikunternehmen gerne Trockeneis, dessen Temperatur bei etwa minus 78 Grad liegt – ideal für die Lagerung und den Transport leicht verderblicher Produkte. Dabei ist Trockeneis geschmacks- und geruchsneutral und hinterlässt keinerlei Rückstände auf der Ware. Ein Nachteil der handlichen Kühlmethode ist dabei aber der erhöhte Bedarf an Lagerkapazität: Logistikbetriebe müssen vor dem Transport nicht nur die Ware kühl lagern, sondern auch Coldpacks und Trockeneis. Bei einer erhöhten Auftragslage stößt die Logistik in Sachen Klima- und Kältetechnik damit schnell an ihre Grenzen.

Mietkälte kühlt vor und während Transport

Für flexible Kälte, wenn sie dringend gebraucht wird, sorgt mobile Kältetechnik. Miet-Kühlcontainer erweitern innerhalb kürzester Zeit die Lagerkapazität um bis zu 67 Quadratmeter und sorgen so für zuverlässige Kühlung – egal ob für Lebensmittel, Medikamente oder Coldpacks.

Die Tiefkühlcontainer von Coolworld Rentals können einschließlich Ladung mit einem Lkw-Kran aufgestellt werden und kühlen zuverlässig im Bereich zwischen minus 25 und 25 Grad. Sie wollen mehr über Mietkälte von Coolworld erfahren? Dann sehen Sie sich unser kostenloses „Whitepaper Kältetechnik & Mietkälte für Produktionsleiter“ an!

(Entgeltliche Einschaltung)