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Smarte Wärme mit vernetzter Heizungssteuerung

Biomassekesselhersteller ÖkoFEN setzte bereits im Jahr 2010 auf die Vernetzung der Heizungssteuerung über das Internet. Davor wurden SMS-Boxen für die Heizungssteuerung aus der Ferne verwendet. Heute lässt sich das Heizsystem in das Smart Home integrieren.

Heizungstechnik

In den letzten fünf Jahren hat sich durch die Entwicklung des „Internet der Dinge“ die Technologie so stark gewandelt, dass die Heizsysteme von ÖkoFEN nun auch in der Lage sind mit Hausmanagementsystemen vernetzt oder mittels einer App von überall aus bedient zu werden. Parallel dazu hat das ÖkoFEN Energiemanagement zusätzlich ein paar innovative Funktionen an Board. Das System wurde im Jahr 2016 um ein Modul erweitert, das Solarstrom im Heizsystem speicherbar macht. Zusätzlich informiert es über die Energieströme im Gebäude.

Jedes ÖkoFEN Heizsystem verfügt serienmäßig über die Möglichkeit, eine Verbindung zum Hausmanagementsystem herzustellen © ÖkoFen
Jedes ÖkoFEN Heizsystem verfügt serienmäßig über die Möglichkeit, eine Verbindung zum Hausmanagementsystem herzustellen
Vernetzt mit dem Smart Home

Die Möglichkeit das Heizsystem in das Smart Home zu integrieren wird für Häuselbauer immer wichtiger. Deshalb verfügt jedes ÖkoFEN Heizsystem serienmäßig über eine MOD-BUS/TCP Schnittstelle, die eine Verbindung zum Hausmanagementsystem ermöglicht. So wird die Heizung integraler Bestandteil der Hausautomatisation. Die Verschränkung kann so weit gehen, dass das Hausmanagement die gesamte Heizkreis- und Warmwasserregelung übernimmt und der Kessel nur über einen Brennerkontakt angesteuert wird.

Intelligente Koordination

Als Teil der Hausautomation und verbunden mit dem Internet sorgt die Pelletsheizung in perfekter Abstimmung mit der restlichen Haustechnik für ein noch besseres Raumklima. Das Hausmanagement koordiniert Heizung, Stromerzeugung, Lüftung, Kühlung, Beschattung und Stromverbraucher. So werden die Fensterflächen beschattet sobald die Solltemperatur erreicht ist und Heizung und Kühlung arbeiten mit- und nicht gegeneinander. Die Heizzeiten und die Raumtemperatur werden an die Nutzung des Gebäudes angepasst. Das Resultat sind mehr Wohlbefinden und weniger Heizkosten.

Smart Heating ohne Smart Home

Für Gebäude, die ohne Hausmanagement-System auskommen, bietet der ÖkoFEN Energiemanager Pelletronic Touch auch ohne zentrales „Hirn“ viele intelligente Funktionen. Die Online-Wetterdatenabfrage ermöglicht die Anpassung der Heizkreistemperatur an das Wetter und verhindert dadurch eine Überwärmung der Räume. Zusätzlich wartet das System auf Ertrag aus der thermischen Solar- oder Photovoltaikanlage und sperrt den Kessel so lange Wärme aus diesen Quellen zu erwarten ist.

my.oekofen.info Support Plattform

Sollte das Heizsystem einmal nicht das machen was der Kunde wünscht, ermöglicht die Support Plattform my.oekofen.info, dass ein Techniker – natürlich nur nach vorheriger Freischaltung durch den Kunden – auf das Heizsystem zugreifen und so womöglich den Fehler beheben kann. Sollte das Problem nicht sofort online gelöst werden können, ist der Kundendienst schon exakt auf seinen Einsatz vorbereitet. Installateure sind über diese Plattform ebenso in der Lage auf die Anlagen ihrer Kunden zuzugreifen.

myPelletronic App

Mit der myPelletronic App für Android und iOS passt der Nutzer die Heizungseinstellungen mit wenigen Klicks seinen Bedürfnissen an ohne den gemütlichen Platz auf seiner Couch zu verlassen. Besitzer eines Zweitwohnsitzes, gewerbliche Anlagenbetreiber und Haustechnikverantwortliche in Bereitschaft haben mit der App ebenso eine komfortable Möglichkeit von der Ferne auf das Heizsystem zuzugreifen.

Die myPelletronic App ermöglicht dem Nutzer Heizungseinstellungen mit wenigen Klicks von überall anzupassen, ohne beispielsweise den gemütlichen Platz auf der Couch zu verlassen Bild: ÖkoFen

Solarstrom günstig speichern

Mit wenigen optionalen Hardwareteilen, die unter dem Namen Smart PV angeboten werden, ist es dem ÖkoFEN Energiemanagement möglich Stromüberschuss mittels Heizstab mit bis zu 2 Kilowatt Leistung in einen Wasserspeicher zu laden und somit in Form von Wärme zu speichern. Und das viel günstiger und mit weniger Installationsaufwand als mit teuren und noch unausgereiften Batteriesystemen. Die Leistung wird von 0 bis 2 Kilowatt stufenlos geregelt.

Der Smart PV misst alle Stromlasten im Gebäude und zeichnet Netzbezug, Netzeinspeisung und Eigenverbrauch auf. Die grafische Auswertung erfolgt über das Bedienteil der Heizung oder über die Online Plattform my.oekofen.info. So fallen unnatürlich hohe Verbräuche auf und der Kunde kann die dafür verantwortlichen Geräte identifizieren und abschalten. Für Kunden, die den Strom nicht speichern wollen, ist das Modul zur Strommessung auch ohne das Power2heat Package erhältlich.

Smart PV ist seit September 2016 lieferbar. Alle anderen Smart Home Funktionen sind serienmäßig im ÖkoFEN Energiemanagement integriert.