Verkauf

Schwächelnder Maschinenbau-Konzern GEA will Kältetechnik-Tochter Bock verkaufen

Der schwächelnde deutsche Maschinenbau-Konzern GEA strukturiert um und will sich auch vom Hubkompressoren-Hersteller Bock trennen.

GEA-Zentrale: Dem Konzern steht ein rigoroser Sparkurs bevor.

Schon 2020, so teilte nun der Düsseldorfer Maschinenbaukonzern GEA mit, könnte die Kältetechnik-Tochter Bock aus dem Unternehmen ausgegliedert werden. GEA Bock sei nicht mehr Kerngeschäft des Unternehmens.

GEA Bock unterhält drei Standorte in Tschechien, Indien und China, der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Frickenhausen. Dort arbeiten auch rund zwei Drittel der ingesamt 300 Beschäftigten. Im Geschäftsjahr 2018 hat Bock einen Umsatz von rund 90 Millionen Euro erzielt.

GEA hat sich ein rigoroses Sparprogramm verordnet, unter anderem sollen rund 800 Stellen abgebaut werden. 

Es an der Zeit, "im Rahmen der neuen Aufstellung des Gesamtkonzerns wesentliche Entscheidungen für die Zukunft dieses Geschäfts zu treffen. Die bei Erwerb erhofften Synergien in den Bereichen Portfolio, Kunden und Entwicklung haben sich im Wesentlichen leider nicht realisiert. Daraus resultiert, dass das Geschäft von GEA Bock innerhalb des GEA Konzerns nur schwer weiter zu entwickeln ist. Deshalb ist GEA davon überzeugt, dass GEA Bock außerhalb der Strukturen und der Strategie der GEA Gruppe ein besseres Entwicklungspotenzial hat“, so Vorstandschef Stefan Klebert.

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