Unternehmen als Vorbild

Schneider Electric verpflichtet sich zu 100 Prozent erneuerbarer Energie bis 2030

Der Elektrotechnik-Konzern Schneider Electric hat 2018 seine Anstrengungen für den Klimaschutz weiter erhöht. Bis 2020 will sich das Unternehmen zu 80 Prozent mit erneuerbarer Energie versorgen. Bis 2030 sollen es 100 Prozent werden.

Bis 2020 sollen bereits 80 Prozent der für das Unternehmen benötigte Energie aus den Erneuerbaren gewonnen werden.

In einer Welt, die zunehmend CO2-bewusster, digiter und dezentalisierter wird, muss der Energieverbrauch effizienter und verantwortungsbewusster werden. Schneider Electric spezialisiert sich darauf, die dringenden Fragen und Herausforderungen der Energieeffiezienz zu beantworten: zu Hause, in Gebäuden, in Städten, in der Industrie, den Stromnetzwerken und selbst in den abgelegensten Orten. Um diese Ziele zu erreichen, nutzt Schneider Electric primär seine eigenen Technologien: EcoStruxure Power und EcoStructure Grid. Bereits im letzten Jahrzehnt ist es dem Unternehmen damit gelungen, die Energieeffizienz alle drei Jahre um zehn Prozent zu steigern.

Drei Phasen sind notwendig

Der Ausbau der Nutzung von Erneuerbaren besteht wesentlich aus drei Phasen: Erneuerbare Energieinitiativen wie Solaranlagen auf den Gebäudedächern oder eine Kombination aus Erdwärme und Solardächern wie im Hauptquartier The Hive in Frankreich werden ausgebaut und ausgeweitet. Obwohl diese lokalen Projekte erwartungsgemäß nur einen Teil des Energiebedarfs decken können, erweitern sie das Gesamtpaket erneuerbarer Energien und dienen als Vorbild und Ansporn für andere Firmen.

Außerdem sollen langfristige Energieverträge, sogenannte Power Purchase Agreements oder PPAs, eingesetzt werden. Ein PPA ist ein Vertrag mit einer Laufzeit von zwölf bis 20 Jahren zwischen einem Entwickler erneuerbarer Energien und einem kreditwürdigen Kunden. PPAs ermöglichen den Entwicklern die gesicherte Finanzierung von neuen Energieprojekten während die Käufer von berechenbaren und voraussehbaren Kosten für erneuerbare Elektrizität profitieren.

Energy Attribute Certificates EACs und grüne Tarife sollen ebenfalls nützlich sein: Ein EAC ist ein Instrument des freien Marktes, mit dem gewährleistet wird, dass eine Megawattstunde durch erneuerbare Energie generiert und von einer grünen Energiequelle ins Stromnetz eingespeist wurde. Schneider Electric wird EACs als flexiblen und schnellen Weg der erneuerbaren Energieproduktion nutzen.

Verantwortung übernehmen

Dazu meint Karl Sagmeister, Geschäftsführer Schneider Electric Austria: "Wir leben in einer neuen, energieabhängigen Welt, die immer digitaler, elektrischer, CO2-bewusster sowie dezentralisierter wird. Unser Auftrag besteht darin, jene Technologien zu entwickeln, die diese Transition zu einer Welt der Energie ermöglichen, antreiben und umsetzen. Unser Ziel, auf 100 Prozent erneuerbare Energien und eine Verdoppelung der Energieproduktivität zu setzen, zeigt wie Konsumenten und Unternehmen Verantwortung für nachhaltigen und bezahlbaren Energieverbrauch übernehmen können." 

https://youtu.be/NlLJMv1Y7Hk

Folgen Sie HLK auf Twitter: @HLKmagazin