Windenergie

Salzburger sprechen sich für Windkraftausbau aus

Laut einer aktuellen Umfrage steht die Salzburger Bevölkerung dem Ausbau der Windkraft sehr positiv gegenüber. Dennoch geht der Anteil der Erneuerbaren am Energieverbrauch im Bundesland zurück.

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Im Bundesland Salzburg soll dem Windkraftausbau nichts im Weg stehen.

In den letzten drei Jahren ist der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch zurück gegangen, wie die Salzburger Energiestatistik darlegt. Aktuelle Umfrageergebnisse des Instituts für statistische Analysen Jaksch und Partner zeigen, dass sich die Salzburger Bevölkerung klar für eine Nutzung der Windkraft ausspricht und dies sei auch dringend notwendig so Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Positive Erfahrungen mit Windkraft und Regionalentwicklung, auch im Alpenraum, gibt es viele. Diese sollten Vorbild und gutes Beispiel sein.“

Klimawandel in Salzburg bereits spürbar

Die Klimakrise ist im letzten Jahr auch in Österreich immer augenscheinlicher geworden. Viele Menschen nehmen diese bereits in ihrem eigenen Umfeld wahr. Auch in Salzburg gibt mehr als die Hälfte der Bevölkerung an, dass sie bereits direkt vom Klimawandel betroffen ist. Ein weiteres Drittel erwartet die Auswirkungen in den nächsten Jahren.  Eine überwältigende Mehrheit setzt auf die Technologien der erneuerbaren Energien – allen voran auf Sonnenkraftwerke mit 84 Prozent und Windkraftwerke mit 79 Prozent. Rund 36 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sich durch den Ausbau der Windkraft ihre Lebensqualität verbessert. Der Großteil der Befragten steht der Windkraft neutral gegenüber und erwartet durch den weiteren Ausbau keine Auswirkung auf ihre persönliche Lebensqualität.

Rückgang beim erneuerbaren Anteil am Energieverbrauch 

In den letzten drei Jahren ist der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch um zwei Prozent gesunken und liegt nun bei 49 Prozent. Um das Pariser Klimaabkommen einhalten zu können, müsste spätestens 2050 der CO2-Ausstoß beendet werden. „Dies ist nur zu erreichen, wenn der Energieverbrauch halbiert und die Energieversorgung zu einem Großteil auf erneuerbaren Strom umgestellt wird“, so Moidl.

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