Marktstudie

Rückläufiger Umsatz mit Fußbodenheizungen

Der österreichische Markt für Flächenheizungen korrigiert sich im Jahr 2013 nach unten. Die Herstellererlöse sanken um mehr als vier Prozent geg. VJ, berichtet der aktuelle Branchenradar „Bauteilheizung in Österreich 2014“.

Heizungstechnik

Der schwachen Baukonjunktur in Österreich konnte sich im letzten Jahr selbst der erfolgsverwöhnte Markt für Wand- und Fußbodenheizungen nicht entziehen. Laut Branchenradar (Marke der Kreutzer Fischer & Partner Consulting) sank die Nachfrage um -3,4 % gegenüber dem Vorjahr, die Herstellererlöse um -4,4 % geg. VJ auf 70,5 Mio. Euro. Der Rückgang kam im Wesentlichen aus dem Nicht-Wohnbau. Hier brachen die Erlöse um mehr als 15 % gegenüber dem Vorjahr ein. Infolge sinkender Baustarts gab es aber auch bei Ein- und Zweifamilienhäusern ein moderates Minus (-1,2 % geg. VJ). Der Umsatz im Geschoßwohnbau stagnierte.

Zu einer unerwarteten Entwicklung kam es im Wettbewerb zwischen den Systemtypen. Gegen den Markttrend wuchs der Umsatz mit elektrischen Systemen um nahezu 60 % geg. VJ. Mittlerweile liegen die Herstellererlöse bereits bei 2,5 Mio. Euro. Der Zuwachs bei elektrischen Flächenheizungen geht aber voll zu Lasten der Trockensysteme, die - absolut bezogen - im selben Ausmaß schrumpften.

Die Marktstudie „Bauteilheizung in Österreich 2014“ kostet 2.950 Euro/exkl. USt. (im Abo günstiger) und ist bei Branchenradar zu bestellen.

Quelle: Branchenradar Bauteilheizung in Österreich 2014 ©
Quelle: Branchenradar Bauteilheizung in Österreich 2014