Kältemittel-Schmuggel

Polen: Mehr als 107 Tonnen illegales Kältemittel entdeckt

Als Ostgrenze Europas ist Polen besonders vom Import illegaler FCKWs betroffen. Die Zollbeamten kämpfen stark gegen den Schmuggel an – mit Erfolg.

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107 Tonnen illegale Kältemittel wurden in Polen seit Mitte 2018 sichergestellt. 

Der polnische Zoll geht verstärkt gegen den Import illegaler Kältemittel vor und war damit bereits erfolgreich: 107 Tonnen an FCKWs konnte der Zoll sicherstellen. Seit dem zweiten Quartal 2018 haben die polnischen Zollbeamten 425 Sendungen abgefangen, die Ware, die gegen die europäische F-Gas-Verordnung verstößt, transportierten. Insgesamt wurden 107.456 Kilogramm FCKW aus dem Verkehr gezogen – das entspricht rund 238.428 Tonnen CO2.

Preisverdächtiger Einsatz

Polen ist Teil der europäischen Ostgrenze und damit besonders stark vom Kältemittel-Schmuggel betroffen. Schätzungen zufolge könnte der illegale Handel mit HFKW bis zu 20 Prozent der jährlichen F-Gas-Ausstiegsquote ausmachen. Die Bemühungen Polens, den Import illegaler Kältemittel zu stoppen, wurden mit dem diesjährigen Montreal Protocol Award für Zoll- und Vollzugsbeamte gewürdigt. Die Auszeichnungen, die vom OzonAction-Programm des UN-Umweltprogramms, dem Ozonsekretariat und der Weltzollorganisation verliehen werden, würdigen die Bemühungen der Zoll- und Vollzugsbeamten zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Stoffen, die zum Abbau der Ozonschicht und zur globalen Erwärmung führen. Die Auszeichnungen im November dieses Jahres würdigen das Engagement von 117 Personen und 60 Organisationen aus 24 Ländern.

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