Daten richtig strukturiert

Neue Normen zum Thema Facility Management

Bei Raum- und Objektdaten ist es essentiell, bereits von Anfang an klare Strukturen festzulegen. Der vor kurzem erschienene Teil 1 der ÖNORM A 7010 liefert die Grundlage für den Aufbau objektspezifischer Datenstrukturen und für Datenanwendungen in Objekten.

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ÖNORM A 7010-1 bildet die Grundlage für den Aufbau von Standards für Raum- und Objektdatenhaltung. Bringt man schon von Anfang an klare Strukturen in seine Daten, so erleichtert dies wesentlich Pflege, Austausch, Aktualisierung und Auswertung. Dieser allgemeine Grundsatz gilt ganz besonders für die Bewirtschaftung von Immobilien.

Um hier mögliche teure Fehler zu vermeiden, gibt es seit einigen Jahren die mehrteilige ÖNORM A 7010 zu Datenstrukturen für die Objektbewirtschaftung. Teil 1 – er behandelt informationsrelevante Datengruppen – liegt jetzt in einer aktualisierten Fassung vor.

Objekt- & Raumnummerierung samt Attributen Bild: Austrian Standards Institute

Diese Norm bildet die Grundlage für den Aufbau von Standards für Raum- und Objektdatenhaltung, für aufgabenspezifische Datenablagen und Informationsvergleiche (Kennzahlenbildungen). Damit werden Übersichtsdarstellungen, Zugänge zu Zwischenständen in Arbeitsroutinen sowie zu Mengendatenvergleichen und kostenspezifischen Zusammenhängen einfacher möglich.

Wichtig dabei: Die Datenstrukturen müssen bereits in der Planungs- bzw. Projektierungsphase definiert werden, und sie gelten – so wie die Norm – für den gesamten Lebenszyklus eines Objekts, insbesondere für die Objektnutzung. Sie betrifft daher alle Unternehmen und Organisationen, die in die Errichtung bzw. den Betrieb involviert sind. Speziell für große Objekte und größere Objektbestände ist die genaue Einhaltung durchgängiger Datenstrukturen ein kritischer Erfolgsfaktor bei der Bewirtschaftung.