Klimapolitik

Neue EU-Kommission will sich auf Klimaschutz fokussieren

Präsidentin Ursula von der Leyen hat nun die Top-Jobs in der neuen EU-Kommission besetzt. Die Richtung der neuen Besetzung ist klar: Der Klimaschutz soll stärker ausgebaut werden.

Die neue EU-Kommission will sich auf den Klimaschutz fokussieren.

Bei der Besetzung der Top-Jobs in der neuen EU-Kommission geht Präsidentin Ursula von der Leyen die Erwärmung der Erde und den digitalen Wandel an. Die Mega-Themen sollen federführend von den beiden erfahrenen Kommissaren Frans Timmermans und Margrethe Vestager betreut werden, wie von der Leyen am Dienstag in Brüssel bekanntgab. Österreichs EU-Kommissar Johannes Hahn betreut das EU-Budget. 

Von der Leyen bekräftigte: "Ich möchte eine Kommission, die mit Entschlossenheit geführt wird, die sich auf die akuten Probleme konzentriert und Antworten liefert." Der Niederländer Timmermans werde einen europäischen "Grünen Deal" koordinieren und die Klimapolitik leiten. Die Dänin Vestager werde Europa für das digitale Zeitalter fitmachen und gleichzeitig wie bisher das EU-Kartellamt führen.

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner gratulierte Timmermans und Hahn auf Twitter. "Timmermans hat mit dem Klimaressort das Zukunftsressort für Europa und Hahn mit dem Budgetressort einen wichtigen Bereich für Österreich erhalten." Als "wichtiges Signal" bezeichnet SPÖ-Europasprecher Jörg Leichtfried den hohen Frauenanteil in der neu geformten EU-Kommission Von der Leyens. 

Von der Leyen stellte die Verteilung der Aufgaben in der 32.000 Mitarbeiter starken Behörde vor. Insgesamt zählt die Kommission 27 Mitglieder. Davon werden 13 Frauen und 14 Männer sein. Das vor dem EU-Austritt stehende Großbritannien nominierte keinen Vertreter. Das neue Führungspersonal muss noch als gesamtes Gremium vom EU-Parlament bestätigt werden. (APA/red)

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