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Michael Strugl wird neuer Präsident von Oesterreichs Energie

Die Spitzengremien von Oesterreichs Energie wurden am 15. Juni turnusmäßig neu bestellt. Zum neuen Präsidenten wurde Michael Strugl gewählt.

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Michael Strugl wird neuer Präsident von Oesterreichs Energie.

Durch die Corona-Krise haben sich auch für die E-Wirtschaft die Vorzeichen geändert. Wichtigstes Ziel des neuen Oesterreichs Energie-Präsidenten Michael Strugl ist daher, dass die Branche nicht nur ihren Beitrag zur Klimaneutralität, sondern auch zur Bewältigung der Wirtschaftskrise leisten kann: „Der Konjunkturmotor braucht Energie – und Energie aus erneuerbaren Quellen ist gleichzeitig der Schlüssel zur Erreichung der Klimaziele. Wenn es uns gelingt diese beiden Herausforderungen intelligent miteinander zu verknüpfen, dann schaffen wir eine Lösung, die sich doppelt bezahlt macht. Es ist daher entscheidend, dass wir nun rasch beginnen ein Energiesystem auszubauen, das nachhaltig ist und Wertschöpfung im Land schafft“.

Erneuerbaren-Ausbau darf nicht unter Corona-Krise leiden

„Mein Ziel ist es, dass Oesterreichs Energie eine starke Interessenvertretung bleibt, die auf Augenhöhe mit den politischen Entscheidungsträgern diskutiert und sich aktiv mit konkreten Lösungsvorschlägen einbringt“, so Strugl. „Die kommenden Monate sind entscheidend für die Energiezukunft, denn nun muss das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz, das in den nächsten Wochen in Begutachtung gehen soll, so rasch wie möglich beschlossen werden. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise braucht die E-Wirtschaft nun ein regulatives Umfeld, das es uns ermöglicht langfristige Investitionen zu tätigen und damit unseren Beitrag zum Konjunkturaufschwung zu leisten“, betont Strugl.

Das Umfeld der E-Wirtschaft verändert sich rasant – neue Player wie Energiegemeinschaften müssen in das Energiesystem integriert werden ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden. Dazu braucht es zwischen den bestehenden und den neuen Akteuren Fair Play und eine Rollenverteilung mit klaren Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Wie dieses Zusammenspiel im Detail aussehen kann, ist noch in vielen Bereichen offen und derzeit Teil einer regen Diskussion zwischen den Stakeholdern.

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„Ich freue mich auf diese neue Aufgabe und bedanke mich herzlich bei meinem Vorgänger, Leonhard Schitter, dem Vorstandssprecher der Salzburg AG für die hervorragende Arbeit der letzten Jahre. Die Interessenvertretung hat sich noch stärker geöffnet, war dialogorientiert und hat viel weitergebracht in den letzten Jahren. Nicht zuletzt wurde ein neuer Kollektivvertrag ausgehandelt und beschlossen. Diesen Weg möchte ich gemeinsam mit Generalsekretärin Barbara Schmidt und ihrem Team konsequent fortsetzen“, so Strugl abschließend.

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